Rekordbesuch im Brandenburger Landtag: Über 1.790 Schüler erleben Politik hautnah
Clara BraunRekordbesuch im Brandenburger Landtag: Über 1.790 Schüler erleben Politik hautnah
Besuchsboom im Brandenburger Landtag: Über 1.790 Schüler erlebten 2025 Politik live
Im Jahr 2025 verzeichnete der Brandenburger Landtag einen deutlichen Anstieg an Schulklassenbesuchen. Mehr als 1.790 Schülerinnen und Schüler nahmen an öffentlichen Debatten teil, wobei viele Schulen ganze Klassen entsandten, um politische Diskussionen hautnah mitzuerleben. Das Programm sollte Jugendlichen einen direkten Einblick in gouvernementale Entscheidungsprozesse ermöglichen.
Doch nicht nur an offiziellen Plenartagen blieb das Parlament für die Öffentlichkeit zugänglich: Im Laufe des Jahres begrüßte es rund 76.500 Gäste jeden Alters.
Neunt- und Zehntklässler besonders engagiert Die größte Gruppe unter den jugendlichen Besuchern 2025 bildeten Schüler der neunten und zehnten Jahrgangsstufen. Lehrer organisierten Exkursionen in die Besuchergalerie, wo die Jugendlichen Debatten verfolgen und legislative Abläufe nachvollziehen konnten. Die höchste Beteiligung kam aus dem Landkreis Oberhavel mit 337 teilnehmenden Schülern.
Es folgten Märkisch-Oderland mit 256 Besuchern und Ostprignitz-Ruppin mit 206 Schülerinnen und Schülern. Einige Schulen ermöglichten ihren Klassen sogar mehrere Besuche, um eine breitere Teilhabe zu fördern. Aus Brandenburg an der Havel, Oder-Spree und der Uckermark nahm 2024 jedoch keine einzige Schule am Programm teil.
Publikumsangebot stark nachgefragt Neben den Schulklassen wurde das Besucherprogramm für Plenarsitzungen im vergangenen Jahr 47 Mal gebucht. Die Offenheit des Landtags beschränkte sich dabei nicht auf die offiziellen Debattentage, sondern sollte generell die politische Teilhabe der Bevölkerung stärken.
Die Zahlen von 2025 unterstreichen das große Interesse der Jugend an der Arbeit des Brandenburger Landtags. Während Schulen aus einigen Landkreisen das Angebot aktiv nutzten, blieb die Beteiligung in anderen Regionen komplett aus. Die fortgesetzte Zugänglichkeit des Parlaments ermöglicht es sowohl Schülern als auch der allgemeinen Öffentlichkeit, Demokratie im Praxisbetrieb zu erleben.






