Sachsen-Anhalt setzt auf ausländische Fachkräfte gegen den Arbeitskräftemangel
Clara BraunSachsen-Anhalt setzt auf ausländische Fachkräfte gegen den Arbeitskräftemangel
Sachsen-Anhalt verzeichnet starken Anstieg ausländischer Beschäftigung
In Sachsen-Anhalt hat sich die Zahl der ausländischen Arbeitskräfte in den vergangenen zehn Jahren deutlich erhöht. Mittlerweile stellt fast jedes vierte Unternehmen internationale Mitarbeiter ein – ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu 2015. Die Region führt damit in Ostdeutschland beim Wachstum ausländischer Beschäftigung, wobei Arbeitnehmer aus dem Ausland eine immer größere Rolle auf dem lokalen Arbeitsmarkt spielen.
Zwischen 2015 und 2025 hat sich die Zahl der Betriebe, die ausländische Arbeitskräfte beschäftigen, in Sachsen-Anhalt verdoppelt. Gleichzeitig vervierfachte sich der Anteil der ausländischen Sozialversicherungspflichtigen im gleichen Zeitraum. Heute stammen fast 9 Prozent aller Beschäftigten in der Region aus dem Ausland.
Trotz dieses Wachstums stellen noch immer knapp drei Viertel der Unternehmen keine internationalen Mitarbeiter ein. Größere Betriebe sind dabei eher bereit, ausländische Arbeitskräfte zu beschäftigen als kleinere. Markus Behrens, Geschäftsführer der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt–Thüringen der Bundesagentur für Arbeit, betont die Notwendigkeit besserer Integration. Sein Argument: Die Gewinnung und Bindung ausländischer Fachkräfte sei entscheidend, um den Fachkräftemangel in der Region zu bekämpfen.
Sachsen-Anhalt hat Fortschritte bei der Erweiterung seiner ausländischen Belegschaft gemacht. Die Region verzeichnet mittlerweile die schnellste Zunahme internationaler Beschäftigung in Ostdeutschland. Dieser Trend spiegelt sowohl wirtschaftliche Notwendigkeiten als auch veränderte Einstellungspraktiken bei lokalen Unternehmen wider.






