14 March 2026, 14:11

Schleswig-Holstein plant fossile Heizungen bis 2040 abzuschaffen – doch viele Fragen bleiben offen

Ein Plakat mit Text und Logo, auf dem steht: "Wir reduzieren die Treibhausgasemissionen bis 2030 um etwa eine Gigatonne."

Förderung für den Wärmetransfer in Stadtteilen ohne Fernwärme - Schleswig-Holstein plant fossile Heizungen bis 2040 abzuschaffen – doch viele Fragen bleiben offen

Schleswig-Holstein hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Bis 2040 will das Bundesland klimaneutral werden. Ein zentraler Baustein dieses Plans ist der schrittweise Ausstieg aus fossilen Brennstoffen bei der Gebäudebeheizung. Der Norden treibt nun den Umstieg von herkömmlichen Gas- und Ölheizungen in Gebieten ohne Fernwärmeanschluss voran.

Nach den aktuellen Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes müssen Kommunen mit Wärmeplanung schrittweise aus fossilen Heizsystemen aussteigen. In Gebieten ohne solche Pläne dürfen Gas- und Ölheizungen jedoch vorerst bis mindestens 2028 oder 2029 weiterbetrieben werden. Immobilienbesitzer in Regionen, in denen kein Fernwärmenetz geplant ist, müssen sich nach Alternativen umsehen.

Die Landesregierung unterstützt den Wandel mit finanziellen Hilfen. Gefördert werden unter anderem Kommunen bei der Entwicklung neuer Wärmekonzepte. Zudem fließen Mittel in Beratungsangebote und weitere Maßnahmen, um den Umstieg zu erleichtern.

Wo Fernwärmenetze nicht realisierbar sind, setzt Schleswig-Holstein auf andere Heizmethoden. Wie viele Gemeinden genau betroffen sind, bleibt unklar – regionale Statistiken liegen bisher nicht vor. Ebenfalls noch offen ist, welche alternativen Heiztechnologien sich bisher am stärksten durchsetzen.

Der Druck zur klimaneutralen Wärmeversorgung bedeutet für viele Eigentümer Handlungsbedarf. Mit Fördergeldern und Beratungsangeboten will das Land den Umstieg auf saubere Alternativen beschleunigen. Ziel ist ein reibungsloser Übergang, der gleichzeitig das 2040er-Klimaziel erreicht.

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