15 April 2026, 16:06

Schweizer Ski-Cross-Legenden Détraz und Lenherr beenden ihre Karrieren

Plakat für die Nordischen Ski-Weltmeisterschaften 1985 in Seefeld, Schweiz, das eine schneebedeckte Landschaft mit Skifahrern, Pferden, Stangen, Fahnen, Gebäuden, Bäumen und Text zeigt.

Schweizer Ski-Cross-Legenden Détraz und Lenherr beenden ihre Karrieren

Zwei der erfahrensten Ski-Cross-Athleten der Schweiz haben ihren Rücktritt bekannt gegeben. Romain Détraz und Jonas Lenherr beenden nach Jahren im Spitzensport ihre Karrieren. Ihr Abschied markiert das Ende einer Ära für die Nationalmannschaft.

Romain Détraz, 32, blickt auf eine Laufbahn mit vier Weltcup-Podestplatzierungen zurück. Sein größter Triumph gelang ihm 2016 mit einem Heimsieg in Arosa. Doch immer wiederkehrende Rückenprobleme warfen ihn zurück und erschwerten ihm die Saisonvorbereitung.

Jonas Lenherr, 37, bestritt 125 Weltcup-Rennen, feierte fünf Siege und stand insgesamt zwölfmal auf dem Podest. Zudem vertrat er die Schweiz bei vier Weltmeisterschaften und ging 2018 bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang an den Start. Wie Détraz wurde auch seine Karriere immer wieder von Verletzungen gebremst.

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Beide Sportler waren nicht nur für ihre Leistungen, sondern auch für ihre Führungsrolle im Team bekannt. Détraz hat bereits seinen nächsten Schritt geplant: Nach den Spielen 2026 in Milano-Cortina wird er in die Finanzabteilung des Internationalen Olympischen Komitees wechseln.

Mit dem Abschied der beiden Routiniers klärt sich im Schweizer Ski-Cross-Team eine spürbare Lücke. Détraz' und Lenhrers Beiträge – durch Siege, Erfahrung und Vorbildfunktion – werden nur schwer zu ersetzen sein. Ihr Rücktritt schließt ein wichtiges Kapitel des Schweizer Wintersports.

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