Server-Weitwurf-WM: Wenn IT-Experten Hardware durch die Luft jagen
Eine skurrile Sporttradition kehrt zurück: Bei diesem Jahrs CloudFest im Europa-Park in Deutschland messen sich IT-Experten im "World Server Throwing Championship" – einem seit einem Jahrzehnt ausgetragenen Wettbewerb, bei dem es ein einfaches Ziel gibt: einen Server-Schrank so weit wie möglich zu schleudern. Die Veranstaltung verbindet technisches Know-how mit spielerischem Wettkampfgeist und zieht Branchenvertreter aus aller Welt an.
Das Turnier ist seit zehn Jahren fester Bestandteil des CloudFests. Die Teilnehmer werfen abwechselnd einen kompakten 1U-Server und versuchen, möglichst weite Distanzen zu erreichen. Die Organisatoren beschreiben das Ziel unmissverständlich – die Hardware soll "verdammt weit" fliegen –, doch die Stimmung bleibt locker und humorvoll.
Sowohl Männer als auch Frauen treten in getrennten Wertungsklassen an, doch der Wettbewerb steht allen Geschlechtern und Fähigkeitsstufen offen. Die Sieger erhalten den goldenen WSTC-Gürtel, ein Symbol für Anerkennung in der Tech-Community. Zu den Partnern der Veranstaltung zählen Branchengrößen wie Nvidia, Acronis, Synology und Supermicro, die dem spielerischen Kräftemessen zusätzlich Gewicht verleihen.
Das CloudFest selbst gilt als das weltweit führende Event für Internet-Infrastruktur. Neben dem Werbewettbewerb erwarten die Besucher Achterbahnfahrten, Live-Konzerte und Networking-Partys. Die Mischung aus hochkarätigen Fachgesprächen und ausgefallenem Unterhaltungsprogramm ist längst zum Markenzeichen des Festivals geworden.
Für viele CloudFest-Besucher bleibt die Meisterschaft ein Highlight – eine humorvolle, aber ernst gemeinte Demonstration von Branchenzusammenhalt. Die Teilnehmer gehen mit Ruhm, einem goldenen Gürtel und der Genugtuung nach Hause, einen Server durch die Luft segeln lassen zu haben. Die Veranstaltung festigt ihren Ruf als eine der ungewöhnlichsten Traditionen der Tech-Kultur.






