07 April 2026, 20:09

Stadt kämpft mit steigendem Heizölverbrauch und stagnierenden CO₂-Werten im Jahr 2024

Stadtansicht mit mehreren Gebäuden im Vordergrund, einem klaren blauen Himmel im Hintergrund und sichtbaren Solarmodulen auf einem Dach.

Stadt kämpft mit steigendem Heizölverbrauch und stagnierenden CO₂-Werten im Jahr 2024

Ein neuer Bericht offenbart die Energieverbrauchstrends der Stadt für das Jahr 2024: Während der Strom- und Gasverbrauch stabil blieb, stieg die Nachfrage nach Heizöl deutlich an. Trotz Bemühungen um mehr Effizienz blieb der CO₂-Fußabdruck der städtischen Gebäude im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert. Die Behörden haben nun neue Energiesparpläne für den Zeitraum 2026 bis 2028 vorgelegt.

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Im Jahr 2024 verbrauchten die kommunalen Liegenschaften der Stadt 13,32 Millionen Kilowattstunden Strom – in etwa gleich viel wie im Vorjahr. Fast die Hälfte dieses Verbrauchs entfiel auf Schulen. Auch der Erdgasverbrauch blieb mit 50,4 Millionen Kilowattstunden konstant. Der Heizölverbrauch jedoch kletterte von 4,75 Millionen auf 6 Millionen Kilowattstunden und verzeichnete damit einen spürbaren Anstieg.

Für die Energieversorgung ihrer Gebäude gab die Stadt im vergangenen Jahr 10,7 Millionen Euro aus – ein Anstieg um 53 Prozent gegenüber 2023. Um Kosten und Emissionen zu senken, modernisierte die Verwaltung die Beleuchtungsanlagen für rund 850.000 Euro, wobei die Hälfte der Summe durch einen Bundeszuschuss gedeckt wurde.

In den letzten zwei Jahren hat der städtische Energiedienstleister gmmg sein Team ausgebaut und die Gebäudeautomation verbessert. Diese Maßnahmen sollen den Verbrauch präziser erfassen und Verschwendung reduzieren. Für die kommenden Jahre schlägt der Bericht weitere Schritte vor, darunter die Modernisierung von Heizungsanlagen und die Installation von Solaranlagen, die zwischen 2026 und 2028 umgesetzt werden sollen.

Der CO₂-Fußabdruck der städtischen Gebäude blieb 2024 mit 16.643 metrischen Tonnen CO₂-Äquivalenten auf dem Niveau des Vorjahres. Angesichts steigender Energiekosten und sich wandelnder Verbrauchsgewohnheiten zielen die neuen Initiativen darauf ab, sowohl die Ausgaben als auch die Emissionen zu verringern. Nun geht es darum, die geplanten Modernisierungen in den nächsten drei Jahren umzusetzen.

Quelle