29 June 2026, 06:05

Volkswagen plant radikale Werksschließungen und tausende Stellenstreichungen bis 2030

Volkswagen plant, vier Fabriken zu schließen

Volkswagen plant radikale Werksschließungen und tausende Stellenstreichungen bis 2030

Die Volkswagen Group steht vor einem tiefgreifenden Umbruch, da sie mit der wachsenden Konkurrenz chinesischer Automobilhersteller in Europa zu kämpfen hat. Das Unternehmen strebt an, seine deutschen Werke wieder auszulasten, könnte aber gezwungen sein, Standorte zu schließen und Stellen abzubauen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Der zunehmende Absatz chinesischer Fahrzeuge in Europa setzt Volkswagen stark unter Druck. Finanzvorstand Arno Antlitz warnte, dass unterausgelastete Werke in Europa wegen sinkender Wettbewerbsfähigkeit geschlossen werden müssten. Einige Standorte arbeiten seit Jahren mit weniger als 60 Prozent Auslastung – bis zu 800.000 Produktionskapazitäten bleiben ungenutzt.

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Konzerchef Oliver Blume schlug vor, bis 2030 vier Werke zu schließen und 100.000 Arbeitsplätze abzubauen. Bereits 2024 einigte sich Volkswagen auf die Schließung von drei deutschen Standorten und den Abbau von 30.000 Stellen in Deutschland. Betroffen sind die Werke Hannover, Zwickau, Emden sowie das Audi-Werk in Neckarsulm. In Zwickau und Emden werden Elektrofahrzeuge gefertigt, Neckarsulm produziert Verbrenner- und Hybridmodelle.

Die Produktion in Asien, insbesondere in China, ist deutlich günstiger als in Europa. Gewerkschaften wie die IG Metall lehnen die Pläne ab und haben Widerstand angekündigt.

Die geplante Restrukturierung umfasst Stellenstreichungen, Werksschließungen und eine grundlegende Neuausrichtung des Konzerns. Die Standorte Hannover, Zwickau, Emden und Neckarsulm stehen vor ungewisser Zukunft. Volkswagen muss nun Kosteneinsparungen mit dem Widerstand der Gewerkschaften in Einklang bringen.

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