Wie eine 26-Jährige den Familienbetrieb Arno Arnold durch die Pandemie führte
Nina MüllerWie eine 26-Jährige den Familienbetrieb Arno Arnold durch die Pandemie führte
Arno Arnold, weltweit führend im Bereich Schutzabdeckungen für Maschinen, blüht unter neuer Führung auf. Isabelle Himbert übernahm 2020 die Geschäftsführung – als sechste Generation ihrer Familie. Mit nur 26 Jahren verwandelte sie die Herausforderungen der COVID-19-Pandemie in Wachstumschancen.
Himbert folgte 2020 offiziell ihren Eltern nach und wurde zur jüngsten Unternehmenschefin in der Geschichte des Familienbetriebs. Das Unternehmen, das über 100 aktive Patente hält, beschäftigt weltweit 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Fast 50 arbeiten am deutschen Hauptsitz, weitere 40 an einem Standort in China.
Während der Pandemie startete sie einen Online-Shop und stellte die Produktion auf Gesichtsschutzvisiere für den Virenschutz um. Dieser Schritt half, das Unternehmen zu stabilisieren und gleichzeitig die dringende Nachfrage zu bedienen. Zudem erweiterte sie die Geschäftstätigkeit durch den Aufbau einer Produktionsstätte in China, die heute eigenständig operiert.
Über das operative Geschäft hinaus gründete Himbert mit Women in Leadership ein Netzwerk, das Frauen in der Branche fördert. Ihre Initiativen haben Arno Arnolds Position als Marktführer gefestigt und gleichzeitig Innovation sowie Inklusion vorangetrieben.
Unter Himberts Führung ist Arno Arnold gewachsen – sowohl bei der Belegschaft als auch im Produktportfolio. Der chinesische Standort arbeitet mittlerweile unabhängig, und das Unternehmen bleibt eine feste Größe am Markt. Ihre strategischen Entscheidungen während der Pandemie haben den Grundstein für eine stabile und expansive Zukunft gelegt.






