16 March 2026, 06:07

"Wohnen für Hilfe" in Koblenz verbindet Generationen durch Wohnraum und Unterstützung

Ein gemütliches Wohnzimmer in einem Seniorenwohnheim mit Sofas mit Kissen, Stühlen, Tischen, Blumenvasen, Lampen und Wandschmuck sowie einem Teppich auf dem Boden und einem Schrank mit Büchern und anderen Gegenständen im Hintergrund.

"Wohnen für Hilfe" in Koblenz verbindet Generationen durch Wohnraum und Unterstützung

Ein einzigartiges Wohnprojekt in Koblenz bringt Studierende und hilfsbedürftige Anwohner zusammen

Seit acht Jahren vermittelt das Projekt "Wohnen für Hilfe" in Koblenz Menschen mit freiem Wohnraum an Studierende, die günstigen Wohnraum suchen. Im Gegenzug unterstützen die Studierenden ihre Vermieter bei alltäglichen Aufgaben.

Die Initiative startete 2015 als Kooperation zwischen dem Studierendenwerk Koblenz und der Hochschule Koblenz. Sie fördert das generationenübergreifende Zusammenleben: Studierende erhalten mietfreien Wohnraum – als Gegenleistung leisten sie pro Quadratmeter Wohnfläche eine Stunde Hilfe im Monat.

Viele dieser Wohnarrangements haben sich im Laufe der Zeit zu dauerhaften Freundschaften entwickelt. Oberbürgermeister David Langner unterstützt das Projekt seit Anbeginn als Schirmherr. Nun arbeiten das Studierendenwerk Koblenz und der Caritasverband Koblenz zusammen, um die Reichweite der Initiative zu erweitern.

Für einen reibungslosen Übergang wird die Caritas-Mitarbeiterin Lara Kiefer die langjährige Projektkoordinatorin Anne Dommershausen unterstützen. Gemeinsam wollen sie die Vermittlung zwischen Wohnpartnern verbessern und eine bessere Begleitung ermöglichen. Zwar werden keine genauen Teilnehmerzahlen veröffentlicht, doch das Interesse am Projekt bleibt ungebrochen.

Wer mitmachen oder mehr erfahren möchte, findet weitere Informationen unter www.caritas-koblenz.de/wfh oder kann sich an Lara Kiefer wenden – telefonisch unter +49 261 579378-21 oder per E-Mail an [email protected].

Das Projekt "Wohnen für Hilfe" bleibt eine praktische Lösung für Studierende, die eine Wohnung suchen, und für Anwohner, die Unterstützung benötigen. Mit der Einbindung von Caritas soll nun die Vermittlung optimiert und mehr Teilnehmenden geholfen werden. Der Erfolg des Modells liegt in seinem einfachen Prinzip – Wohnraum gegen Hilfe – und den Verbindungen, die dabei entstehen.

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