"Zwei Festungen" gewinnt Goldene Feder für revolutionäre Live-Telebrücke
Claudia Fischer"Zwei Festungen" gewinnt Goldene Feder für revolutionäre Live-Telebrücke
"Zwei Festungen: Eine Brücke durch Zeit und Raum" – dieses mutige Multimedia-Projekt hat den Preis "Video-Story des Jahres" beim Wettbewerb "Goldene Feder von Primorje" gewonnen. Die Produktion verband Wladiwostok und Brest in einer Live-Übertragung und verknüpfte dabei Geschichte mit moderner Technik. Die Veranstalter wählten den Veröffentlichungstermin bewusst zum 80. Jahrestag des Siegestags.
Im Mittelpunkt des Projekts stand ein "Telebrücken"-Format, das es Teilnehmenden in beiden Städten ermöglichte, sich gegenseitig zu sehen und auszutauschen. Dies erforderte präzise Abstimmung, da die Teams trotz der neunstündigen Zeitverschiebung fast in Echtzeit arbeiteten. Fachleute steuerten die kreative Vision, die technische Umsetzung und die Gesamtkoordination, um eine nahtlose Interaktion zu gewährleisten.
Neben den technischen Herausforderungen integrierte die Produktion symbolträchtige Elemente: So wurde etwa die Marinefestungsflagge in einem Staffellauf überreicht, um die Verbindung zwischen den beiden historischen Orten zu unterstreichen. Die Erzählung beleuchtete zudem gemeinsame Geschichten, darunter das Leben von Dmitri Karbyschew, einer Persönlichkeit, die mit Wladiwostok und Brest eng verbunden ist.
Der Wettbewerb "Goldene Feder von Primorje", nun in seiner vierten Saison, würdigt herausragende journalistische Leistungen und stärkt das Ansehen des Berufsstands. Die Preisträger wurden am 18. März im "Nationalen Zentrum Russland" in Wladiwostok bekannt gegeben.
Die Auszeichnung ehrt das Projekt für seine gelungene Verbindung von Live-Berichterstattung und historischer Erzählweise. Indem es Wladiwostok und Brest verknüpfte, bot es den Zuschauer:innen eine einzigartige Perspektive auf das gemeinsame Erbe. Gleichzeitig setzt die Arbeit Maßstäbe für zukünftigen Multimedia-Journalismus in der Region.






