17 March 2026, 00:05

1.000 Städte kämpfen für Menschenwürde bei Wochen gegen Rassismus

Eine Gruppe von Menschen mit "Black Lives Matter"-Schildern vor einer Menge, mit einer Frau an einem Rednerpult in der Nähe einer Wand.

1.000 Städte kämpfen für Menschenwürde bei Wochen gegen Rassismus

Vom 16. März bis zum 4. April beteiligen sich über 1.000 Städte und Gemeinden in ganz Deutschland an den Internationalen Wochen gegen Rassismus. Das diesjährige Motto "Schutz der Menschenwürde" vereint lokale Veranstaltungen, die den Dialog und die Solidarität fördern sollen. In Neuwied startete die Kampagne mit einem lebendigen Aktionstag auf dem Luisenplatz, der breite Unterstützung aus der Bevölkerung und von prominenten Persönlichkeiten erhielt.

Die Veranstaltung in Neuwied stand unter dem Leitmotiv "100 % Menschenwürde: Gemeinsam gegen Rassismus und rechtsextreme Ideologien". Informationsstände, interaktive Mitmachaktionen und Diskussionsrunden füllten den Platz, während sich Organisationen wie Caritas, Diakonie und das Projekt "Starke Nachbarschaften" beteiligten. Auch die Arbeiterwohlfahrt (AWO), der Rat für Migration und Integration sowie das Gesundheitspräventionsamt der Kreisverwaltung Neuwied trugen mit Angeboten und Möglichkeiten zur Bürgerbeteiligung bei.

Bürgermeister Peter Jung richtete sich in einer Ansprache an die Anwesenden und betonte, dass der Schutz der Menschenwürde eine dauerhafte Aufgabe sei, die das Engagement aller erfordere. Der Tag bot Raum für offenen Austausch und sendete zugleich ein deutliches Signal der Einheit gegen Diskriminierung. Lokale Initiativen setzen die Kampagne mit Workshops, Street-Art-Projekten und Podiumsdiskussionen bis zum Ende der Aktionswochen fort.

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus laufen noch bis zum 29. März, weitere Veranstaltungen sind in der gesamten Region geplant. Das vollständige Programm ist online unter www.ourwebsite/iwgr abrufbar.

Die Kampagne in Neuwied hat unterschiedliche Gruppen zusammengebracht, um Respekt zu stärken und Vorurteilen entgegenzutreten. Mit Veranstaltungen bis Ende März gibt es für die Bürgerinnen und Bürger zahlreiche Möglichkeiten, sich einzubringen und Solidarität zu zeigen. Die Initiative steht für ein bundesweites Engagement, das die Menschenwürde durch gemeinschaftliches Handeln verteidigt.

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