17 April 2026, 02:06

88-Millionen-Neubau für Verbraucherschutz in Halle (Saale) gestartet

Gruppe von Menschen in weißen Uniformen auf den Stufen eines Gebäudes mit einem Podium, das von Fahnen flankiert ist, vor einem großen Gebäude mit einer Tür, das eine Ehrenzeremonie vermuten lässt.

88-Millionen-Neubau für Verbraucherschutz in Halle (Saale) gestartet

Spatenstich für neues 88-Millionen-Euro-Gebäude des Landesamts für Verbraucherschutz in Sachsen-Anhalt

Am Freitagnachmittag wurde mit einem offiziellen Spatenstich der Bau eines modernen Neubaus für das Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt auf dem Gelände der ehemaligen Fliederweg-Kaserne in Halle (Saale) eingeleitet. Vertreter aus Politik und Verwaltung betonten, dass das zukunftsweisende Gebäude nicht nur die Arbeitsbedingungen verbessern, sondern auch die Pandemievorbereitung des Landes stärken werde.

Bisher ist die Behörde auf mehrere Standorte verteilt, darunter eine alte Villa in der Freiimfelder Straße. Mitarbeiter und Labore sind derzeit über verschiedene Immobilien in Halle (Saale) verstreut. Der Neubau wird alle Bereiche unter einem Dach vereinen.

Das 7.500 Quadratmeter große Gebäude umfasst 3.000 Quadratmeter Laborfläche und soll nach seiner Fertigstellung im Jahr 2028 Platz für 230 Beschäftigte bieten. Finanzminister Michael Richter (CDU) hob hervor, dass die neuen Räumlichkeiten sowohl für die Verwaltung als auch für die Laborteams optimale Arbeitsbedingungen schaffen werden.

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Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD) unterstrich die Bedeutung des Projekts für die künftige Pandemiebekämpfung: "Eine moderne Infrastruktur ist entscheidend, um Gesundheitskrisen effektiv zu bewältigen." Der Neubau ist das Ergebnis jahrelanger Planungen, um die bisher zersplitterten Strukturen der Behörde zu bündeln.

Die Bauarbeiten für das 88 Millionen Euro teure Vorhaben haben nun begonnen. Nach der Fertigstellung wird der neue Hauptsitz alle Abteilungen und Labore zentral zusammenführen. Das Land erwartet dadurch eine höhere Effizienz und eine bessere Vorbereitung auf künftige Herausforderungen im öffentlichen Gesundheitswesen.

Quelle