Ahrtal fünf Jahre nach der Flut: Wiederaufbau schreitet zügig voran
Fünf Jahre sind vergangen, seit die verheerenden Flutkatastrophen im Ahrtal im Sommer 2021 135 Menschen das Leben kosteten. Der Wiederaufbau in der Region schreitet nun zügig voran – die Fortschritte sind in der gesamten Gegend deutlich sichtbar.
Bundesbauminister Sven Teuber, der das Amt erst kürzlich übernommen hat, besuchte das Ahrtal erstmals in seiner neuen Funktion. Bei dem Termin traf er sich mit lokalen Verantwortlichen, darunter die parteilose Landrätin des Kreises Ahrweiler, Cornelia Weigand, um sich über den aktuellen Stand zu informieren. Während des Besuchs überreichte der Minister Weigand eine Förderzusage in Höhe von 315.000 Euro für ein Kreisentwicklungsprojekt, das eine nachhaltige Zukunft der Region sichern soll.
Die Wiederaufbauhilfen werden maßgeblich aus dem bundesweiten Wiederaufbaufonds finanziert. Wie die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) zum 1. Juni mitteilte, wurden bisher knapp 18.000 Anträge mit einem Gesamtvolumen von rund 1,5 Milliarden Euro bewilligt. Insgesamt erhielten 99 Prozent der über 20.000 eingereichten Anträge eine Zusage. Unternehmen aus dem betroffenen Kreis können sich weiterhin um Förderung bewerben – die Frist läuft bis zum 30. Juni 2026. Alle Anträge können online über die ISB eingereicht werden.
Teuber lobte die zügigen Fortschritte beim Wiederaufbau. Die bewilligten Mittel und Initiativen sollen dem Ahrtal helfen, sich nicht nur zu erholen, sondern auch widerstandsfähiger für die Zukunft aufzustellen. Die lokalen Behörden rufen weiterhin alle anspruchsberechtigten Unternehmen auf, ihre Anträge fristgerecht einzureichen.






