16 April 2026, 16:07

Apotheker zahlen mehr: Beitragserhöhungen in Berlin, Sachsen und Hessen

Altes deutsches Bieretikett namens "Drei Kaiser Bier" mit drei Männern in traditioneller Kleidung, einer hält eine Bierflasche, mit Unterschriften unten auf einem hellblauen Hintergrund.

Apotheker zahlen mehr: Beitragserhöhungen in Berlin, Sachsen und Hessen

Apothekerbeiträge steigen in mehreren Bundesländern – nur Niedersachsen hält Preise stabil

In diesem Jahr sind die Mitgliedsbeiträge für Apotheker in mehreren deutschen Bundesländern gestiegen. Änderungen in der Gesetzgebung und finanzielle Anpassungen haben zu höheren Kosten für angestellte Berufsträger in Berlin, Sachsen und Hessen geführt. Niedersachsen hingegen hat seine Beiträge stabil gehalten, die Leistungen für Mitglieder jedoch angepasst.

In Berlin zahlen angestellte Apotheker nun einen Jahresbeitrag von 294 Euro – ein Anstieg um 100 Euro im Vergleich zum Vorjahr. Die Erhöhung spiegelt umfassendere Änderungen bei der Berechnung und Erhebung der Gebühren wider.

Auch in Sachsen gab es eine deutliche Anpassung: Angestellte Mitglieder entrichten nun 228 Euro pro Jahr, nach zuvor 152 Euro. Der niedrigste Quartalsbeitrag für freiwillige Mitglieder bleibt landesweit bei 40 Euro.

Die Landesapothekerkammer Hessen (LAK) hat aufgrund einer Novelle des Heilberufsgesetzes ihre Mitgliedschaftspflichten ausgeweitet. Künftig müssen auch nicht berufstätige Apotheker mit Hauptwohnsitz in Hessen Beiträge zahlen. Dies wird voraussichtlich den Verwaltungsaufwand der Kammer erhöhen, da sie Rentner und nicht praktizierende Berufsangehörige in ihrem Zuständigkeitsbereich identifizieren muss.

Niedersachsen hingegen hat die Beiträge unverändert gelassen. Allerdings strich die Kammer die "Pharmazeutische Zeitung" (PZ) aus ihrem Leistungspaket. Zudem halbierte sie für das laufende Jahr die Beiträge, um angesammelte finanzielle Rücklagen abzubauen.

Die Anpassungen betreffen Tausende Apotheker in mehreren Bundesländern. In Hessen muss die Kammer nun nicht berufstätige Mitglieder erfassen und belasten, was ihre Aufgaben erweitert. Gleichzeitig zahlen angestellte Apotheker in Berlin und Sachsen deutlich mehr, während die Mitglieder in Niedersachsen zwar keine Beitragserhöhungen hinnehmen müssen, aber eine wichtige Publikation als Leistung verlieren.

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