Audi verliert Formel-1-Schlüsselfigur kurz vor Debüt 2026
Audis Formel-1-Projekt erlebt kurz vor dem offiziellen Debüt 2026 einen Führungswechsel. Nur wenige Monate vor dem Einstieg des deutschen Herstellers in die Königsklasse verlässt Jonathan Wheatley, der den Aufbau des Teams maßgeblich mitgestaltet hat, das Unternehmen aus persönlichen Gründen. Sein Abschied fällt in eine Phase, in der Audi die Übernahme des Sauber-Teams vor der neuen Saison vorbereitet.
Wheatley hatte seit April 2025 gemeinsam mit Mattia Binotto in einer doppelten Führungsrolle die Weichen für Audis Formel-1-Ambitionen gestellt. Doch am 20. März 2026 gab er seinen Rücktritt bekannt – unbestätigten Berichten zufolge könnte er künftig bei Aston Martin eine Rolle übernehmen, möglicherweise in Zusammenarbeit mit oder als Nachfolger von Adrian Newey.
Audi-Chef Gernot Döllner würdigte Wheatleys Verdienste, bestätigte aber die Trennung. Binotto übernimmt nun die alleinige Verantwortung für das Projekt und sorgt so für Kontinuität in der strategischen Ausrichtung. Der Hersteller bleibt darauf fokussiert, bis 2030 ein team zu formen, das um Weltmeisterschaften kämpfen kann.
Offiziell hat Wheatley bei Aston Martin noch nicht begonnen. Eine mögliche Karenzzeit könnte seinen Wechsel verzögern, sodass seine genaue Position vorerst unklar bleibt.
Binotto wird Audis Formel-1-Team in die erste Saison führen und die unter Wheatley entwickelte Strategie weiterverfolgen. Das langfristige Ziel des Unternehmens, ab 2030 um WM-Titel mitzufahren, bleibt unverändert. Unterdessen steht Wheatleys nächster Schritt in der Formel 1 noch aus.






