Michael-Jackson-Biopic Michael: Paris Jackson greift Nachlass an – Filmstart 2026
Nina MüllerAnwalt weist Kritik von Paris Jackson zurück - Michael-Jackson-Biopic Michael: Paris Jackson greift Nachlass an – Filmstart 2026
Der bevorstehende Michael-Jackson-Biopic Michael hat einen hitzigen öffentlichen Streit zwischen dem Nachlass des Popstars und seiner Tochter Paris Jackson entfacht. Ursprünglich für 2023 geplant, ist die Premiere des Films nun auf den 22. April 2026 verschoben worden – mitten in der anhaltenden Kontroverse um seine Produktion und die Beteiligung des Nachlassverwalters am Projekt.
Paris Jackson hat den Biopic wiederholt scharf kritisiert und die Verwaltung ihres Vaters durch den Nachlass infrage gestellt. Sie wirft dem Testamentsvollstrecker John Branca Finanzmissmanagement und mangelnde Transparenz vor. Zudem übt sie Kritik an der Besetzung von Miles Teller in der Hauptrolle. Ihre Vorbehalte erstrecken sich auch auf Brancas fehlende Filmerfahrung: Ein solches Projekt dürfe nicht unter seiner Aufsicht entstehen, argumentiert sie.
Der Nachlass weist ihre Vorwürfe entschieden zurück. In einer öffentlichen Stellungnahme bezeichnete ein Anwalt des Nachlasses Paris Jacksons Anschuldigungen als "sensationelle, aber falsche Behauptungen". Gleichzeitig verteidigte er die Entscheidung, den Film zu produzieren: Es wäre "verantwortungslos, nicht ernsthaft über einen großen Biopic über eine der prägendsten Figuren der Musikgeschichte nachzudenken".
Trotz ihrer Kritik hat Paris Jackson finanziell von der Verwaltung des Nachlasses profitiert. Akten zufolge hat sie bereits rund 65 Millionen Dollar erhalten und könnte in Zukunft "noch Hunderte Millionen" erben.
Der Streit offenbart tiefe Gräben zwischen Paris Jackson und den Verwaltern des Nachlasses. Mit dem nun feststehenden Kinostart 2026 wird die Kontroverse kaum abebben. Die Produktion des Films läuft unter der Aufsicht des Nachlasses weiter – trotz ihrer anhaltenden juristischen und öffentlichen Angriffe.






