Bergische Kommunen stärken Zusammenarbeit für bessere Seniorenpolitik
Clara BraunBergische Kommunen stärken Zusammenarbeit für bessere Seniorenpolitik
Vertreter aus fünf bergischen Kommunen haben ihre Zusammenarbeit in der Seniorenpolitik erneut bekräftigt. Bei ihrem jüngsten Treffen tauschten sich die Teilnehmer über die aktuellen Herausforderungen älterer Bürger in ihren Städten und Gemeinden aus. Im Mittelpunkt der Gespräche stand der Bedarf an besseren Unterstützungsnetzwerken und barrierefreien Angeboten.
Abgeordnete aus Radevormwald, Mettmann, Haan, Remscheid und Solingen berichteten von ähnlichen Problemen – darunter Hindernisse im öffentlichen Raum sowie bei Zahlungssystemen, sowohl digital als auch klassisch. Die Runde betonte die wichtige Rolle von Seniorenbeiräten, die ältere Menschen mit lokalen Entscheidungsträgern vernetzen.
Ein weiterer Schwerpunkt des Treffens lag auf der Förderung eines selbstbestimmten Lebens im Alter. In Radevormwald läuft derzeit ein großes Projekt, bei dem rund 3.000 Senioren befragt werden, um detaillierte Erkenntnisse zu gewinnen. Die Teilnehmer vereinbarten, ihre Zusammenarbeit zu diesen gemeinsamen Themen fortzusetzen.
Das nächste Treffen der Bergischen Runde ist für den 21. Mai 2026 geplant. Der folgende Bergische Seniorentag findet im April 2028 in Wuppertal statt und steht unter dem Motto "Prävention". Jürgen Axel Seeh wurde mit der Organisation der Veranstaltung beauftragt.
Die Kommunen werden auch künftig eng zusammenarbeiten, um die Lebensbedingungen älterer Bürger zu verbessern. Geplant sind unter anderem weitere Abstimmungen zu Barrierefreiheit und Unterstützungsangeboten. Der Seniorentag 2028 in Wuppertal bietet eine weitere Gelegenheit, sich diesen anhaltenden Herausforderungen zu widmen.






