Berlin dominiert Volleyball, Handball und Eishockey – nur nicht im Fußball
Claudia FischerBerlin dominiert Volleyball, Handball und Eishockey – nur nicht im Fußball
Berlins Sportvereine dominieren in mehreren Ligen – nur nicht im Fußball
Die Hauptstadt hält derzeit nationale Titel im Volleyball, Handball, Basketball und Eishockey. Doch im Fußball kämpfen die Berliner Klubs weiterhin um Erfolge.
Die BR Volleys sicherten sich in dieser Saison ihre zehnte Meisterschaft in Folge im Männer-Volleyball. Der jüngste Sieg gelang auswärts in Lüneburg und festigte damit Berlins jahrzehntelange Vorherrschaft in dieser Sportart.
Im Handball triumphierten die Füchse Berlin im DHB-Pokal und erreichten das Halbfinale der Champions League. Die Eisbären Berlin führten die Eishockey-Liga zum fünften Mal in sechs Jahren an. Auch das Basketball-Team von Alba Berlin steht kurz vor den Playoffs der Basketball-Bundesliga.
Fußball bleibt die große Ausnahme. Hertha BSC wird voraussichtlich nicht in die Bundesliga zurückkehren, und Union Berlin, zwar nicht abstiegsgefährdet, hat noch nie einen bedeutenden Titel gewonnen. Der letzte Fußball-Meistertitel der Stadt datiert aus dem Jahr 1931 – also vor 95 Jahren.
Experten betonen, dass die erfolgreichsten Berliner Teams durch stabile Führung geprägt sind. Diese Kontinuität habe die Dominanz in Volleyball, Handball, Basketball und Eishockey gesichert.
Berliner Vereine führen nun in vier großen Sportarten, mit wiederholten Titeln im Volleyball und Eishockey. Doch im Fußball bleibt die Hauptstadt eine Schwachstelle: Weder Hertha noch Union haben seit Jahrzehnten eine Meisterschaft gewonnen. Die Kluft zwischen den Erfolgen in anderen Sportarten und den Fußball-Problemen wird immer größer.






