29 March 2026, 16:08

Betrüger täuschen Polizei und Bankmitarbeiter in Brandenburg – zwei Opfer fallen herein

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen anprangert, die Familien monatlich Hunderte von Dollar kosten können.

Betrüger täuschen Polizei und Bankmitarbeiter in Brandenburg – zwei Opfer fallen herein

Zwei Betrugsfälle in Brandenburg: Täter geben sich als Polizei und Bankmitarbeiter aus

Bei zwei getrennten Betrugsvorfällen in Brandenburg sind Anwohner um ihr Geld gebracht worden, nachdem Betrüger sich als Polizeibeamte und Bankangestellte ausgegeben hatten. Eine 79-jährige Frau aus Kyritz und ein 55-jähriger Mann aus Neuruppin fielen auf die überzeugenden Täuschungsmanöver herein. Die Kriminellen nutzten Angst und Zeitdruck aus, um beträchtliche Summen zu erbeuten.

In Kyritz erhielt die ältere Dame einen Anruf von einem angeblichen Polizisten. Der Betrüger behauptete, ihre Tochter sei bei einem schweren Autounfall verletzt worden und befinde sich in Gewahrsam. Um ihre Freilassung zu erwirken, forderte der Anrufer die sofortige Zahlung eines fünfstelligen Kautionsbetrags. Unter dem Druck der Situation überwies die Frau einen Betrag im unteren fünfstelligen Bereich, bevor ihr klar wurde, dass sie hereingelegt worden war.

Unterdessen wurde in Neuruppin ein 55-Jähriger von einem Betrüger kontaktiert, der sich als Mitarbeiter seiner Bank ausgab. Der Hochstapler überredete ihn, seine Online-Banking-Daten preiszugeben – angeblich, um ein Sicherheitsproblem zu beheben. Sobald der Täter Zugang hatte, sperrte er den Mann aus seinem Konto aus und hob einen vierstelligen Betrag ab.

Die Fälle spiegeln einen bundesweiten Anstieg von Betrugsdelikten wider. Verbraucherzentralen verzeichneten zwischen Januar und November 2025 über 20.000 Beschwerden – ein Anstieg um 42 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bereits 2023 hatte die Organisation Weisser Ring zudem zehn Rügen wegen schwerwiegender Mängel im Opferschutz ausgestellt.

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Beide Geschädigte verloren Geld, bevor sie den Betrug erkannten. Die Vorfälle zeigen, wie raffiniert die Methoden von Kriminellen geworden sind, die es auf persönliche und finanzielle Daten abgesehen haben. Die Behörden warnen weiterhin davor, unaufgefordert angerufen zu werden und dabei zur Zahlung oder Herausgabe sensibler Informationen gedrängt zu werden.

Quelle