10 May 2026, 04:06

Brandenburgs Wissenschaftspreise 2026: Diese Pionier:innen werden jetzt gefördert

Plakat mit zwei Frauen auf einem Bett umgeben von Kissen und Topfpflanzen, mit der Aufschrift "Berliner Leben Magazin-Cover aus Oktober 1931" oben.

Brandenburgs Wissenschaftspreise 2026: Diese Pionier:innen werden jetzt gefördert

Brandenburgs Wissenschaftsministerin Manja Schüle hat die Brandenburgischen Wissenschaftspreise 2026 verliehen. Die Auszeichnungen würdigen Nachwuchsforschende sowie innovative Lehrprojekte in der gesamten Region. Die Preisträger erhalten Fördergelder für ihre Arbeit in Bereichen von Nachhaltigkeit bis zu den Sozialwissenschaften.

Zwei Postdoktorandinnen, Jaya Bharti und Jana Weiß, erhielten jeweils 20.000 Euro für ihre Leistungen. Bharti forscht an nachhaltigen Methoden zur Herstellung von Wasserstoffperoxid. Die Literaturwissenschaftlerin Weiß untersucht in ihrer Arbeit Klassenidentität und soziale Ungleichheit.

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Zudem wurden vier Lehrpreise à 10.000 Euro vergeben. Die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde erhielt drei der Auszeichnungen für Programme in den Bereichen Agroforstwirtschaft und Bildung für nachhaltige Entwicklung. Der vierte Preis ging an die Universität Potsdam für ein Seminar, das wirtschaftliche Themen über Kinderliteratur erschließt.

Schüle bezeichnete die Ausgezeichneten als „Bildungspioniere, die über die Grenzen ihres Fachs hinausdenken“. Die Preise unterstreichen Brandenburgs Engagement für interdisziplinäre Forschung und zukunftsweisende Lehrmethoden. Die Fördergelder kommen sowohl Forschenden als auch Lehrenden zugute: Bharti und Weiß können ihre Projekte mit den 20.000-Euro-Zuschüssen fortsetzen, während die Lehrformate jeweils 10.000 Euro erhalten. Die Auszeichnung betont die Investitionen der Region in Wissenschaft, Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Forschung.

Quelle