CDA-Chef Radtke fordert Reformen gegen explodierende Spritpreise und schlägt Mobilitätsgeld vor
Claudia FischerCDA-Chef Radtke fordert Reformen gegen explodierende Spritpreise und schlägt Mobilitätsgeld vor
Dennis Radtke, Vorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), hat die Bundesregierung zu entschlosseneren Maßnahmen gegen die steigenden Spritpreise aufgefordert. Er kritisierte die bisherigen Sparappelle als unzureichend und schlug stattdessen konkrete finanzielle und rechtliche Reformen vor.
Radtke warnte, dass geopolitische Spannungen die Kraftstoffkosten weiter in die Höhe treiben würden. Vorschläge wie autofreie Sonntage wies er als wirkungslos zurück, da sie das eigentliche Problem nicht lösten. Stattdessen forderte er die Regierung zum raschen Handeln auf.
Ein zentraler Punkt seines Konzepts ist ein steuerfreies Mobilitätsgeld für Dienstreisen. Zudem plädiert er für eine Erhöhung der Kilometerpauschale auf 38 Cent pro Kilometer. Dies würde nach seinen Angaben die finanzielle Belastung für Berufspendler verringern, die auf ihr Auto angewiesen sind.
Um die Preistreiberei einzudämmen, verlangte Radtke eine strengere Umsetzung der neuen Wettbewerbsregeln. Er ist überzeugt, dass eine schärfere Marktaufsicht über den Spritsektor unfaire Preispraktiken verhindern und Verbraucher vor überhöhten Kosten schützen würde.
Radtkes Plan kombiniert direkte Entlastungen für Autofahrer mit verschärften Marktkontrollen. Sollten die Vorschläge umgesetzt werden, könnten sie die Folgen der steigenden Spritpreise für Unternehmen und Beschäftigte abmildern. Die Regierung hat sich bisher noch nicht zu den Forderungen geäußert.






