CDU Rheinland-Pfalz fordert Evaluation der "Schule der Zukunft" vor flächendeckender Umsetzung
Mila KleinCDU Rheinland-Pfalz fordert Evaluation der "Schule der Zukunft" vor flächendeckender Umsetzung
Die CDU in Rheinland-Pfalz hat ihre Position zur Initiative "Schule der Zukunft" dargelegt, einem Reformprogramm, das 2021 unter der damaligen Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) eingeführt wurde. Zwar unterstützt die Partei die Ziele des Projekts, besteht jedoch auf einer gründlichen Evaluation, bevor eine flächendeckende Umsetzung erfolgt.
Das Vorhaben zielt darauf ab, Schulen durch mehr Eigenverantwortung, neue Lernmethoden und reformierte Bewertungsverfahren zu modernisieren. Die CDU betont, die Reformen nicht grundsätzlich abzulehnen, möchte aber deren praktische Auswirkungen prüfen.
Die Partei plant, gemeinsam mit Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern sowie Eltern zu erörtern, welche Innovationen notwendig, umsetzbar und wirksam sind. Nach Auffassung der CDU müssen etwaige Veränderungen an den Bedürfnissen der Lernenden ausgerichtet und aus deren Perspektive gestaltet werden.
Entgegen den Behauptungen der SPD bestreitet die CDU, dass ein möglicher Regierungswechsel das Projekt gefährden würde. Stattdessen schlägt sie vor, nur jene Elemente zu übernehmen, die sich im Schulalltag bewähren. Bisher liegen jedoch keine konkreten Informationen über den Fortschritt der von der SPD geführten Landesregierung seit 2021 vor – weder zu Pilotprojekten noch zu aufgetretenen Herausforderungen.
Der Ansatz der CDU setzt auf eine sorgfältige Bewertung statt auf eine pauschale Ablehnung oder vollständige Übernahme. Sollten sich einzelne Reformen als vorteilhaft erweisen, könnten sie in bestehende Schulstrukturen integriert werden. Die Partei hebt den fortlaufenden Dialog mit den unmittelbar Beteiligten im Bildungsbereich als Grundlage für künftige Entscheidungen hervor.






