Chaos nach der Langen Nacht der Museen: Überfüllte Züge und gestrandete Besucher
Nina MüllerChaos nach der Langen Nacht der Museen: Überfüllte Züge und gestrandete Besucher
Tausende Besucher nahmen am Wochenende an der gemeinsamen Langen Nacht der Museen in Halle und Leipzig teil. Das Programm umfasste Führungen in beliebten Häusern wie dem Händel-Haus, dem Landesmuseum für Vorgeschichte und dem Grassi Museum für Angewandte Kunst. Doch Transportprobleme sorgten am Ende des Abends für Chaos.
Das Ticket für die Museumsnacht berechtigte zur kostenlosen Nutzung von Bussen, Straßenbahnen und S-Bahnen. Als die Veranstaltung jedoch endete, sahen sich die Heimkehrer mit massiven Störungen konfrontiert. Ein Zug der Linie S3 nach Halle fiel aus, sodass alle Fahrgäste auf den einzigen verbleibenden S5-Zug ausweichen mussten.
Die S5 nach Halle-Trotha war schnell hoffnungslos überfüllt – Reisende drängten sich in jeden verfügbaren Winkel. Dutzende blieben zurück, als der Zug abfuhr. Da die nächste Verbindung erst in über einer Stunde fahren sollte, wuchs die Verärgerung unter denen, die nicht mitkommen konnten.
Viele zeigten sich enttäuscht nach einem Abend, der mit Highlights wie dem Bach-Museum und dem Händel-Haus begonnen hatte. Die Transportpanne trübte den Eindruck einer ansonsten gut besuchten Kulturveranstaltung.
Die Lange Nacht der Museen lockte zwar große Menschenmengen in beide Städte, doch Zugausfälle und überfüllte Waggons führten zu Verzögerungen für die Heimfahrer. Gestrandete Besucher mussten auf die nächste Verbindung warten – die erst wieder in mehr als einer Stunde kommen sollte.






