Claudia Gorf wird neue Berliner Generalstaatsanwältin zum 1. Dezember
Claudia Gorf übernimmt am 1. Dezember 2023 das Amt der Berliner Generalstaatsanwältin. Die rot-schwarze Koalitionsregierung der Stadt hat ihre Ernennung bereits gebilligt. Sie folgt auf Margarete Koppers, die nach ihrem 65. Geburtstag in den Ruhestand geht.
Gorf bringt jahrzehntelange juristische Erfahrung in die Position ein. Seit ihrer Zulassung als Staatsanwältin im Jahr 2001 hat sie in mehreren bedeutenden Funktionen gearbeitet, darunter beim Generalbundesanwalt. Ihr beruflicher Werdegang konzentrierte sich auf die Bekämpfung schwerwiegender Bedrohungen für die nationale Sicherheit, mit einem besonderen Schwerpunkt auf islamistischem Terrorismus.
Die in Hannover geborene Juristin studierte in ihrer Heimatstadt Rechtswissenschaften. Zu ihren bekanntesten Fällen zählt die Ermittlung zum terroristischen Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz 2016. Kollegen beschreiben sie als außergewöhnlich kompetent und in ihrem Fachgebiet hoch angesehen.
Gorfs Amtsantritt erfolgt nach Koppers’ Ausscheiden aufgrund des Erreichens der Altersgrenze. Sie wird die Berliner Generalstaatsanwaltschaft mit fundiertem Hintergrund in der Bekämpfung großer Sicherheitsrisiken leiten. Ihre Expertise in Terrorismusfällen dürfte die Schwerpunkte der Behörde prägen.






