CSU fordert Steuerbefreiung für Biokraftstoffe und mehr Biogas-Förderung
Clara BraunCSU fordert Steuerbefreiung für Biokraftstoffe und mehr Biogas-Förderung
Ein CSU-Politiker hat sich für eine stärkere Förderung von Biokraftstoffen und kleinen Biogasanlagen im Rahmen der deutschen Energiewende ausgesprochen. Diese Maßnahmen seien seiner Ansicht nach entscheidend für die Energieversorgungssicherheit im ländlichen Raum und den Klimaschutz. Zu den Vorschlägen gehören Steuerbefreiungen sowie die Weiterführung von Subventionen, um die heimische Produktion anzukurbeln.
Der Politiker betonte, dass kleine Biogasanlagen nach wie vor ein zentraler Baustein der Energieversorgung seien – insbesondere in ländlichen Regionen. Er warnte davor, die Förderung im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zu kürzen, da dies einen Rückschlag für die dezentrale Stromerzeugung bedeuten würde. Mit dem Bundeswirtschaftsminister laufe bereits der Austausch darüber, wie ihre künftige Rolle gesichert werden könne.
Um Biokraftstoffe wettbewerbsfähiger zu machen, schlug der Politiker vor, ihre Nutzung vollständig von Steuern zu befreien. Dies würde nicht nur die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffimporten verringern, sondern auch dem Klima zugutekommen. Seit diesem Jahr ist die Landwirtschafts-Dieselrückvergütung auf Biokraftstoffe ausgeweitet worden – ein wichtiger Schritt zur breiteren Akzeptanz.
Für die Zukunft räumte der Politiker zwar ein, dass die Elektromobilität in der Landwirtschaft, etwa bei kleineren Traktoren, an Bedeutung gewinne. Bei größeren Maschinen bleibe man jedoch auf Verbrennungsmotoren angewiesen. Steuerliche Anreize für Biokraftstoffe könnten hier eine Brücke schlagen und sauberere Alternativen für schwere Geräte ermöglichen.
Ziel der Forderungen nach steuerfreien Biokraftstoffen und der weiteren Biogas-Förderung ist es, die Energieunabhängigkeit Deutschlands zu stärken. Durch verlängerte Subventionen und Rückvergütungen ließe sich der Ausstieg aus fossilen Brennstoffen in der Landwirtschaft beschleunigen. Die Vorschläge müssen nun in weiteren Gesprächen mit der Politik konkretisiert werden.






