21 March 2026, 18:07

FC Erzgebirge Aue steht nach bitterer Niederlage der Abstieg aus der 3. Liga bevor

Plakat an einer Wand, das Zuschauer bei einem Fussballspiel in einem Stadion zeigt, mit der Aufschrift "Fussball von der U-Bahn - Londoner Humor Nr. 3" oben.

Abstieg droht: Erzgebirge Aue verliert in Mannheim - FC Erzgebirge Aue steht nach bitterer Niederlage der Abstieg aus der 3. Liga bevor

FC Erzgebirge Aue steht nach 1:2-Niederlage gegen den SV Waldhof Mannheim der Abstieg aus der 3. Liga praktisch bevor. Die Niederlage verlängert die sieglose Serie des Vereins auf über drei Monate – mit nur noch acht Spielen bleibt kaum Zeit, um das zehn Punkte betragende Defizit zum rettenden Ufer zu überwinden.

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Aue ging in der 44. Minute durch ein Tor von Marvin Stefaniak kurzzeitig in Führung. Doch bereits fünf Minuten später glich Lovis Bierschenk für Mannheim aus, was eine spannungsgeladene zweite Halbzeit einläutete. In der Nachspielzeit traf Terrence Boyd zum Siegtreffer und besiegelte damit das Schicksal der Sachsen. Die Schiedsrichterentscheidung blieb ohne VAR-Prüfung bestehen, da die 3. Liga die Technologie nicht nutzt.

Der Vereinsvorstand hat die prekäre Lage offen eingeräumt. Mitarbeiter wurden über langfristige Pläne bis zum Sommer 2027 informiert, mit dem Ziel, trotz finanzieller Engpässe professionelle Strukturen zu erhalten. Seit der Saison 2022/23 setzen die Verantwortlichen auf Sparmaßnahmen – darunter Spielerverkäufe, Gehaltskürzungen und eine verstärkte Förderung des Nachwuchses. Durch Sponsorenverträge und betriebliche Effizienzsteigerungen soll nun ein Budget von zehn Millionen Euro für den direkten Wiederaufstiegsversuch in der kommenden Spielzeit bereitstehen.

Mit nur noch acht Partien sind Aues Überlebenschancen in der Liga kaum noch vorhanden. Das zehn Punkte betragende Minus zum Relegationsplatz lässt selbst bei einer makellosen Serie kaum Hoffnung aufkeimen.

Der Fokus liegt nun auf dem Neuaufbau in der Regionalliga. Der Verein hat zugesichert, die Kerninfrastruktur zu erhalten und strebt für die nächste Saison ein Budget von zehn Millionen Euro an. Die Niederlage gegen Mannheim ist ein weiterer Rückschlag in einer enttäuschenden Saison – doch die Planung bis 2027 signalisiert langfristigen Wiederaufstiegswillen.

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