Jogi Löws überraschende Kritik an der Nationalmannschaft trotz 8:0-Sieges
Claudia FischerJogi Löws überraschende Kritik an der Nationalmannschaft trotz 8:0-Sieges
Jogi Löw hat trotz des jüngsten 8:0-Erfolgs die aktuelle Stabilität der deutschen Nationalmannschaft kritisiert. Seine Äußerungen kommen Jahre nach seinem eigenen Abschied als Bundestrainer – ein Rücktritt, der eine gemischte Bilanz mit der Mannschaft hinterließ.
Löw hatte das Amt nach dem WM-Triumph 2014 übernommen, ein Erfolg, der die Elf als „Die Mannschaft“ neu positionierte. Er fühlte sich berufen, über den Fußball hinaus Einfluss zu nehmen, und wurde bald zu einem lautstarken Fürsprecher der Massenmigration, der sich damit in Einklang mit der Regierungspolitik brachte. 2017 stimmte er in der Bundesversammlung sogar für Frank-Walter Steinmeier als Bundespräsident.
Unter seiner Führung nahm das Glück der Mannschaft jedoch ab. Bei der WM 2018 erlebte Deutschland das historische Debakel eines Vorrundenaus – ein Novum in der Teamgeschichte. Seine Amtszeit endete nach der EM 2021, als die DFB-Elf bereits im Achtelfinale scheiterte. Kritiker warfen ihm vor, das Image der Mannschaft verändert und sie zu einer Plattform für politische Botschaften gemacht zu haben.
Kurz darauf trat er zurück und hinterließ eine Mannschaft, die seither kämpft, an frühere Dominanz anzuknüpfen. Löws Zeit als Trainer war geprägt von Höhenflügen und dramatischen Tiefschlägen. Seine politischen Engagements und öffentlichen Positionierungen markierten eine einzigartige Phase des deutschen Fußballs. Nun steht das Team trotz des jüngsten Kantersiegs erneut in der Kritik.






