Jugendliche legen Steine auf Gleise – Zug entgeht nur knapp Katastrophe
Nina MüllerJugendliche legen Steine auf Gleise – Zug entgeht nur knapp Katastrophe
Jugendliche legen Steine auf Gleise – Zug muss Notbremsung einleiten
Eine Gruppe Jugendlicher hat am Donnerstagabend zwischen Paderborn und Altenbecken vorsätzlich Steine auf die Eisenbahnschienen gelegt. Durch die gefährliche Aktion fuhr ein Zug über die Hindernisse, woraufhin eine Notbremsung eingeleitet werden musste. Die Behörden suchen nun nach Zeugen und warnen vor den schweren Folgen von Manipulationen an der Bahninfrastruktur.
Der Vorfall ereignete sich gegen 19:20 Uhr, als der Lokführer die Jugendlichen in der Nähe der Gleise bemerkte. Obwohl sofort eine Notbremsung ausgelöst wurde, konnte der Zug nicht mehr rechtzeitig zum Stehen kommen und überfuhr die als Schottersteine dienenden Hindernisse. Die 30 Fahrgäste an Bord blieben unverletzt.
Die mutmaßlichen Täter flüchteten kurz darauf mit E-Scootern vom Tatort. Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet. Die Beamten appellieren an Eltern, mit ihren Kindern über die lebensbedrohlichen Konsequenzen solcher Handlungen zu sprechen.
Zudem warnten die Behörden eindringlich vor jeglicher Form der Behinderung des Schienenverkehrs. Zeugen, die den Vorfall oder die Jugendlichen beobachtet haben, werden gebeten, sich zu melden, um die laufenden Ermittlungen zu unterstützen.
Die Bundespolizei stuft den Fall weiterhin als schwere Straftat ein. Den Verantwortlichen drohen bei einer Verurteilung rechtliche Konsequenzen wegen Gefährdung der Bahnsicherheit. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren – die Behörden hoffen auf Mithilfe aus der Bevölkerung, um die Täter zu identifizieren.






