21 March 2026, 14:05

Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: CDU und SPD liefern sich ein Duell um die Macht

Plakat, das ein Bierfest in Deutschland ankündigt, mit Menschen, die Biergläser halten und einem Fass im Hintergrund, sowie deutschem Text unten.

Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: CDU und SPD liefern sich ein Duell um die Macht

Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen CDU und SPD

Die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz am kommenden Sonntag verspricht ein knapper Zweikampf zu werden, bei dem CDU und SPD sich ein enges Rennen liefern. Umfragen zeigen beide Parteien fast gleichauf – ein mögliches Ende der jahrzehntelangen SPD-Vorherrschaft im Land. In der heißen Phase des Wahlkampfs präsentieren die Spitzenkandidaten nun ihre Visionen für die Zukunft der Region.

Der CDU-Spitzenkandidat setzt in seiner Kampagne auf Bildung, Sicherheit und wirtschaftliches Wachstum. Er schlägt unter anderem KI-gestützte Videoüberwachung und mehr Polizeikräfte vor, um die innere Sicherheit zu stärken. Gleichzeitig übt er scharfe Kritik an der langen Regierungszeit der SPD, insbesondere an deren Personalpolitik – etwa im Fall der jüngsten Abwesenheit von Staatssekretär Daniel Stich.

Bundeskanzler Friedrich Merz unterstützte im Wahlkampf die CDU-Pläne und schloss eine Koalition mit der rechtspopulistischen AfD kategorisch aus. Bei einem lockeren Auftritt scherzte er sogar, den früheren US-Präsidenten Donald Trump zum regionalen Wurstfest einladen zu wollen. Der CDU-Kandidat betonte zwar auch Gesundheits- und Klimapolitik, machte aber klar, dass die Wirtschaft für ihn Priorität habe.

SPD-Spitzenkandidat Alexander Schweitzer inszeniert die Wahl als Entscheidung zwischen Fortschritt und Stillstand. An der Seite ehemaliger Ministerpräsidenten wirbt er für eine weitere Amtszeit und verspricht, im Falle eines Sieges weiterhin Regierungschef zu bleiben. Die SPD regiert Rheinland-Pfalz seit 30 Jahren – oft in Koalition mit Grünen und FDP. Doch die aktuellen Umfragen sehen die Sozialdemokraten nur noch bei 26 bis 28 Prozent, knapp hinter der CDU (28 bis 29 Prozent), während die AfD auf 19 Prozent kommt und die FDP um den Wiedereinzug in den Landtag bangt.

Seit der letzten Wahl 2021, als die SPD mit 35,7 Prozent eine Ampelkoalition mit Grünen und FDP bildete, hat sich die politische Landschaft deutlich verändert. Nun gilt eine große Koalition aus CDU und SPD als wahrscheinlichstes Szenario, auch wenn andere CDU-geführte Bündnisse nicht ausgeschlossen sind.

Die Wahl wird zeigen, ob Rheinland-Pfalz nach 35 Jahren unter SPD-Führung einen Machtwechsel vollzieht. Am ehesten zeichnet sich eine Koalition aus Union und Sozialdemokraten ab, da beide Parteien auf Unterstützung angewiesen wären, um regieren zu können. Die starken Umfragewerte der AfD erschweren jedoch die Verhandlungen, da alle etablierten Parteien eine Zusammenarbeit mit der Rechtspopulisten ausschließen.

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