Motorradfahrer verliert Führerschein nach illegalem Alleinrennen auf A562
Nina MüllerMotorradfahrer verliert Führerschein nach illegalem Alleinrennen auf A562
Auf der Bundesstraße B42 bei Bonn wurde ein Motorradfahrer bei gefährlicher Raserei gesichtet. Später beschleunigte der Fahrer auf der Autobahn A562 auf extreme Geschwindigkeiten, die weit über den gesetzlichen Grenzen lagen. Die Polizei griff ein, nachdem sie das rücksichtslose Verhalten beobachtet hatte.
Der Vorfall begann, als Beamte den 35-jährigen Motorradfahrer bei überhöhter Geschwindigkeit bemerkten. Der Fahrer überfuhr daraufhin durchgezogene Linien und beschleunigte auf der A562 weiter, bis er die zulässige Höchstgeschwindigkeit deutlich überschritt. Aufgrund der hohen Beschleunigung verlor die Polizei den Fahrer zeitweise aus den Augen, konnte ihn jedoch später auf der Petra-Kelly-Allee stellen.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde dem Motorradfahrer der Führerschein entzogen. Ihm wurde untersagt, seine Fahrt fortzusetzen, und er muss nun mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. Sein Verhalten wurde als „illegales Alleinrennen“ eingestuft – ein Straftatbestand, der nach aktuellem Recht verfolgbar ist.
Die Ermittlungen zu dem Vorfall hat inzwischen die Verkehrsabteilung 4 der Kölner Polizei übernommen. Der Führerschein des Motorradfahrers bleibt bis auf Weiteres beschlagnahmt, und es wurden Anklagen wegen des Verdachts auf illegales Straßenrennen erhoben. Der Fall liegt nun in der Zuständigkeit der Verkehrsabteilung 4 der Kölner Polizei.
