22 April 2026, 04:07

Neue Grundsicherung ersetzt Bürgergeld: Arbeitgeber dürfen 1.000-Euro-Prämien zahlen

Plakat mit einem britischen Granit Arbeiter, der vor einer Bergkulisse steht, mit dem Text "Was unser Freihandel bedeutet - Britischer Granit Arbeiter - Die Fair Wages Klausel ist in Ordnung, aber ich will Arbeit."

Neue Grundsicherung ersetzt Bürgergeld: Arbeitgeber dürfen 1.000-Euro-Prämien zahlen

Ab Juli soll in Deutschland ein neues Grundsicherungssystem das bisherige Bürgergeld ersetzen. Die Reform, die im Rahmen des Sozialgesetzbuchs II (SGB II) umgesetzt wird, sieht vor, dass Arbeitgeber künftig steuerfreie Prämien an Bezieher der neuen Grundsicherung zahlen dürfen, wenn diese eine bezahlte Tätigkeit aufnehmen.

Nach den geplanten Änderungen können Arbeitgeber eine einmalige Prämie von bis zu 1.000 Euro an Beschäftigte zahlen, die die neue Grundsicherung erhalten. Dieser Bonus wird nicht als Einkommen gewertet – die Empfänger können die volle Summe behalten, ohne dass sie auf ihre staatlichen Leistungen oder Löhne angerechnet wird.

Wie die Welt berichtet, soll der Gesetzentwurf in den kommenden Wochen den Bundestag passieren. Bei einer Zustimmung tritt das neue System im Juli in Kraft und markiert damit eine Neuausrichtung der Zusammenhänge zwischen Sozialleistungen und Arbeitsanreizen.

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Ziel der Reform ist es, die Aufnahme einer Beschäftigung für Grundsicherungsempfänger attraktiver zu machen, indem sie zusätzliche Einnahmen behalten dürfen. Gleichzeitig erhalten Arbeitgeber einen finanziellen Anreiz, Menschen mit Leistungsbezug einzustellen, während die Beschäftigten die Prämie ohne Abzüge behalten können. Mit der endgültigen Abstimmung im Bundestag werden die Änderungen vor dem Starttermin im Juli besiegelt.

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