Neue Radroute durch die Schwalmtal-Region verbindet Kirchen und Naturerlebnis auf 40 Kilometern
Claudia FischerNeue Radroute durch die Schwalmtal-Region verbindet Kirchen und Naturerlebnis auf 40 Kilometern
Neue Radroute verbindet historische Kirchen und malerische Landschaften in der Schwalmtal-Region
Eine neue Radroute ist eröffnet worden, die historische Kirchen und reizvolle Landschaften durch die Schwalmtal-Region miteinander verbindet. Die 40 Kilometer lange Strecke beginnt in Schwalmtal-Amern und endet an der beeindruckenden St.-Michael-Kirche in Waldniel, die von Einheimischen oft als „Schwalmtaler Dom“ bezeichnet wird.
Die Tour startet am Knotenpunkt 38 in Schwalmtal-Amern. Von dort aus passieren Radfahrer den Mühlenturm, einen gut erhaltenen Wehrturm aus dem frühen 19. Jahrhundert. Weiter führt die Route durch die Happelter Heide, eine geschützte Kulturlandschaft, die für ihre Heideflächen und artenreiche Tierwelt bekannt ist.
Anschließend erreichen die Radler die katholische St.-Gertrudis-Kirche am Knotenpunkt 65 in Schwalmtal-Dilkrath. Die dreischiffige Backsteinbasilika gilt als herausragendes Beispiel regionaler Sakralarchitektur. In der Nähe liegt die St.-Martins-Kirche in Oberkrüchten (KP 10), die mit ihrem schlichten, aber eleganten barocken Einschiffbau einen interessanten Kontrast bietet.
Die Route führt weiter zur St.-Maria-an-den-Heiden-Kapelle in Niederkrüchten-Overhetfeld (KP 39), deren Inneres durch einen flämischen Schnitzaltar besticht. Nicht weit entfernt beeindruckt die St.-Laurentius-Kirche in Niederkrüchten-Elmpt mit einer Marienglocke aus dem Jahr 1441, die auf ihre mittelalterlichen Ursprünge verweist. Die St.-Petrus-Kirche in Born, erstmals 1136 urkundlich erwähnt, zeigt dagegen Erweiterungen aus dem 15. Jahrhundert.
Auf dem letzten Abschnitt gelangt man nach Brüggen, wo das Kreuzherrenkloster mit der St.-Nikolaus-Kirche an die klösterliche Vergangenheit der Region erinnert. Die Route endet schließlich an der St.-Michael-Kirche in Waldniel, einem imposanten Bauwerk, das die Ortsansicht prägt.
Die Radstrecke verbindet Jahrhunderte der Geschichte – von mittelalterlichen Kirchen bis zu Wahrzeichen des 19. Jahrhunderts. Unterwegs erleben Radfahrer sowohl kulturelles Erbe als auch natürliche Schönheit. Lokale Verantwortliche erwarten, dass die Route Besucher anzieht, die sich für Architektur, Geschichte und Freizeitaktivitäten im Freien begeistern.






