Neuwied feiert interreligiösen Dialog beim "Gang der Religionen"
Neuwied veranstaltete am 3. Oktober 2022 zweiten „Gang der Religionen“
Die Veranstaltung fiel mit dem Tag der Deutschen Einheit und dem bundesweiten „Tag der offenen Moschee“ zusammen. Menschen verschiedener Glaubensrichtungen kamen zusammen, um gemeinsam religiöse Stätten der Stadt zu erkunden.
An diesem Tag besuchte Bürgermeister Peter Jung gemeinsam mit den Teilnehmenden die Herrnhuter Brüdergemeine sowie mehrere lokale Moscheen. Der „Tag der offenen Moschee“ wird in Deutschland seit 1997 jährlich am 3. Oktober begangen. Neuwied pflegt seit Langem religiöse Vielfalt als Teil seiner Identität.
Die Stadt blickt auf eine Geschichte des gegenseitigen Respekts zwischen den Glaubensgemeinschaften zurück. Viele Bürgerinnen und Bürger engagieren sich aktiv dafür, vorurteilsfreie und respektvolle Begegnungen zu fördern. Ihr Einsatz stärkt den fortlaufenden interreligiösen Dialog und ein tolerantes Miteinander im Alltag.
Bürgermeister Jung bezeichnete Neuwied als Vorbild für friedliches Zusammenleben. Die Stadt bleibe dem Ziel verpflichtet, offenen Austausch zu fördern und Schaden abzuwenden, der durch gescheiterte Kommunikation entstehen könne. Interkultureller Dialog werde als unverzichtbar für die Gegenwart wie für künftige Generationen angesehen.






