Oberbieber stärkt Kinderschutz: Jugendhilfe-Einrichtung wächst mit neuen Herausforderungen
Mila KleinOberbieber stärkt Kinderschutz: Jugendhilfe-Einrichtung wächst mit neuen Herausforderungen
Evangelische Kinder- und Jugendhilfe Oberbieber ist die größte Einrichtung ihrer Art im Landkreis Neuwied. Sie leistet entscheidende Unterstützung für Kinder und Jugendliche, darunter auch Notaufnahmen, die rund um das Jahr verfügbar sind. Kürzlich fand ein Treffen statt, um über die steigende Nachfrage zu beraten und die Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden zu verbessern.
Die Einrichtung betreibt zwei spezialisierte Gruppen für Notaufnahmen, um Kindern sofortigen Schutz zu bieten. Darüber hinaus bietet sie stationäre Betreuung, Tagesgruppen, heilpädagogische Förderung im gesamten Landkreis Neuwied sowie in Koblenz an und ist ein zentraler Partner bei der Unterbringung unbegleiteter minderjähriger Geflüchteter.
Im Rahmen des Treffens wurden die Ausweitung bedarfsgerechter Angebote sowie eine engere Vernetzung mit den Jugendämtern diskutiert. Jürgen Ulrich, Leiter des Jugendamts des Landkreises Neuwied, betonte die wichtige Rolle der Einrichtung bei der Umsetzung von Kinderschutzmaßnahmen. Landrat Achim Hallerbach hob ihre zentrale Stellung in der Jugendhilfe hervor.
Die steigende Zahl an Kinderschutzfällen und deren zunehmende Komplexität stellen sowohl für die Einrichtung als auch für das Jugendamt eine Herausforderung dar. Bent Herzog hat nun die Leitung der Evangelischen Kinder- und Jugendhilfe Oberbieber übernommen.
Die Einrichtung bleibt eine unverzichtbare Säule des Kinderschutzes und der Jugendhilfe in der Region. Mit ihren Angeboten – von Notaufnahmen bis zur Unterstützung von Geflüchteten – deckt sie dringende Bedarfe ab. Eine intensivierte Abstimmung mit den lokalen Ämtern soll helfen, auf die wachsenden Anforderungen noch besser zu reagieren.
