13 April 2026, 04:07

Ostallgäu startet Kampagne für mehr Rücksicht auf Feldwegen

Schilder am Straßenrand mit der Aufschrift "Canebrake Ökologischer Reservat Öffentlicher Zugangspfad" mit einem Metallzaun, Bäumen, Pflanzen und Strommasten mit Drähten im Vordergrund, Berge im Hintergrund unter einem bewölkten Himmel.

Ostallgäu startet Kampagne für mehr Rücksicht auf Feldwegen

"Rücksicht schafft freien Weg": Neue Kampagne für mehr Sicherheit auf ländlichen Wegen im Ostallgäu

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Im Landkreis Ostallgäu ist die Initiative "Rücksicht schafft freien Weg" gestartet, um die Sicherheit auf ländlichen Feld- und Waldwegen zu verbessern. Hinter der Aktion stehen die örtliche Tourismusförderung und der Bayerische Bauernverband. Im Fokus stehen schmale Feldwege, auf denen sich landwirtschaftlicher Verkehr und Freizeitnutzer häufig begegnen. Die ersten Hinweisschilder und Bodenmarkierungen sind bereits in Goldhasen in der Nähe des Schwaltenweiher Sees aufgestellt worden.

Ziel des Projekts ist es, das Miteinander von Landwirten, Forstmitarbeitern und Erholungssuchenden zu fördern. Schilder und aufgemalte Markierungen sollen das Verhalten lenken und Spaziergänger sowie Radfahrer daran erinnern, bei Bedarf den Vortritt zu gewähren. Dadurch sollen Unfälle vermieden und Konflikte auf stark frequentierten Strecken reduziert werden.

Maria Rita Zinnecker, Landrätin und Vorsitzende des Tourismusverbands, betonte die Bedeutung der Kampagne für ein besseres Zusammenleben. Der Slogan "Rücksicht schafft freien Weg" stehe dafür, wie schon kleine Aufmerksamkeit die gemeinsame Nutzung der Wege verbessern könne. Landwirt Xaver Paulsteiner pflichtete ihr bei und unterstrich, dass gegenseitige Rücksichtnahme entscheidend für die Sicherheit sei.

Weitere Standorte sollen auf Anfrage der lokalen Gemeinden hinzukommen. Die Tourismusförderung wird prüfen, wo zusätzliche Beschilderung am dringendsten benötigt wird, um die Kampagne auch in stark genutzten Gebieten bekannt zu machen.

Die Initiative will die Nutzung gemeinsamer ländlicher Wege harmonischer gestalten. Klare Markierungen und eine gestärkte öffentliche Wahrnehmung sollen Reibungen zwischen den verschiedenen Nutzergruppen verringern. Ob und wo die Aktion ausgeweitet wird, hängt vom Feedback der Anwohner und Grundbesitzer ab.

Quelle