Prass und Schmid: Österreichs WM-Hoffnungen aus der Bundesliga
Zwei österreichische Nationalspieler in der Bundesliga stehen kurz davor, bei der bevorstehenden Weltmeisterschaft aufzutreten. Alexander Prass und Romano Schmid haben sich beide zu Schlüsselspielern in ihren deutschen Vereinen entwickelt und passen sich gleichzeitig unterschiedlichen Rollen in der Nationalmannschaft an. Ihre Vielseitigkeit und die jüngsten Leistungen haben ihre Chancen auf eine Nominierung gestärkt.
Alexander Prass wechselte 2022 als Ergänzungsspieler zu Hoffenheim, hat sich seitdem aber zum Stammspieler hochgearbeitet. In dieser Saison erzielte er in 23 Einsätzen drei Tore und bereitete zwei weitere vor – darunter sein erstes Doppelpack in der Karriere am 9. März 2026 beim 4:2-Sieg gegen Heidenheim. Seine verbesserte Form, unterstrichen durch fünf Schüsse und vier davon auf das Tor in diesem Spiel, brachte ihm Lob von Trainer Moritz Volz für seine Zuverlässigkeit und offensiven Beiträge ein.
Bei Hoffenheim wird Prass in mehreren Positionen eingesetzt, oft in offensiveren Rollen, als er es aus der Nationalmannschaft gewohnt ist. Er betrachtet seine Anpassungsfähigkeit als Stärke und ist bereit, überall zu spielen, wo der Trainer ihn braucht.
Romano Schmid hingegen glänzt bei Werder Bremen. Unter der Führung von Ralf Rangnick hat er sich in verschiedenen Positionen bewährt – auf dem linken Flügel, dem rechten Flügel und sogar als Stürmer. Obwohl er eine zentrale Rolle als offensiver Mittelfeldspieler (entweder als Achter oder Zehner) bevorzugt, nimmt er die Herausforderung an, an unterschiedlichen Positionen zu spielen.
Beide Spieler haben Erfahrung damit, ihre Positionen in der österreichischen Nationalmannschaft je nach taktischer Ausrichtung zu wechseln. Schmid, stolz auf seine Entwicklung unter Rangnick, blickt nun voller Vorfreude auf die WM. Auch von Prass wird nach seiner starken Bundesliga-Saison eine wichtige Rolle erwartet.
Die Weltmeisterschaft bietet Prass und Schmid eine Bühne, um ihr Können auf globaler Ebene zu präsentieren. Ihre Fähigkeit, sich an verschiedene Rollen anzupassen, macht sie zu wertvollen Spielern – sowohl für ihre Vereine als auch für die Nationalmannschaft. Mit starker Form im Rücken gehen sie als wichtige Stützen Österreichs in das Turnier.






