29 April 2026, 10:25

Protest gegen Gaskraftwerke: Tausende fordern in Hamm die Energiewende ein

Große Gruppe von Menschen bei einer Demonstration gegen fossile Brennstoffe, die Schilder und Fahnen tragen, mit einem Fahrzeug im Vordergrund und Gebäuden, Bäumen und einem klaren Himmel im Hintergrund.

Protest gegen Gaskraftwerke: Tausende fordern in Hamm die Energiewende ein

Ein Bündnis aus Umweltschutzorganisationen hat für den 30. Mai eine Demonstration in Hamm organisiert. Die Kundgebung richtet sich gegen die Pläne von Wirtschaftsministerin Katharina Reiche, neue Gaskraftwerke zu bauen. Aktivist:innen kritisieren, dass dieser Schritt den Ausbau erneuerbarer Energien bremst und stattdessen die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verlängert.

Die Protestaktion beginnt um 12 Uhr mittags in der Nähe des Kraftwerks Gersteinwerk. Die Teilnehmer:innen wollen als symbolische Geste eine menschliche Windradformation bilden. Zu den Organisator:innen zählen der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Greenpeace, Campact und Fridays for Future.

Im Mittelpunkt der Kritik stehen die Energiepolitiken von Ministerin Reiche, die Umweltschützer:innen vorwerfen, sie begünstige fossile Konzerne wie RWE. Verena Graichen, politische Geschäftsführerin des BUND, warf der Ministerin vor, den Ausbau erneuerbarer Energien aktiv zu blockieren. Gleichzeitig betonte die Greenpeace-Energieexpertin Mira Jäger, dass ein schnellerer Umstieg auf Erneuerbare die Abhängigkeit von autoritären Regimen verringern und den Klimaschutz vorantreiben könnte.

Ziel der Demonstration ist es, den Bau neuer Gasinfrastrukturen zu verhindern. Die beteiligten Gruppen fordern eine beschleunigte Energiewende. Die Veranstaltung unterstreicht die anhaltenden Spannungen zwischen der Energiepolitik der Regierung und den Forderungen der Klimabewegung.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
Quelle