21 March 2026, 02:05

Rheinland-Pfalz vor der Entscheidung: SPD oder CDU an der Spitze?

Deutsches Propagandaplakat der NSDAP mit zwei Männern auf einem Sofa mit Textüberlagerung.

Kurt Beck wirft Özdemir 'peinliche' Kampagne vor - Rheinland-Pfalz vor der Entscheidung: SPD oder CDU an der Spitze?

Rheinland-Pfalz wählt am Sonntag ein neues Landesparlament

Amtsinhaber Alexander Schweitzer (SPD) sieht sich dabei dem CDU-Herausforderer Gordon Schnieder gegenüber. Der Wahlkampf wurde von scharfer Kritik des früheren Ministerpräsidenten Kurt Beck begleitet, der dem Grünen-Politiker Cem Özdemir vorwirft, während der jüngsten Landtagswahl in Baden-Württemberg die eigene Partei untergraben zu haben.

Özdemir hatte Anfang März die Landtagswahl in Baden-Württemberg für sich entschieden. Im Wahlkampf betonte er wiederholt, er distanziere sich nicht von der Bundesebene der Grünen, und lobte deren Politik als richtig und vernünftig. Dennoch warf ihm Beck, eine prägende Figur der SPD, vor, sich bewusst von der Kernthematik seiner Partei abgewandt zu haben.

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Beck bezeichnete Özdemirs Vorgehen als "peinlich" und warf ihm vor, sich gezielt von der traditionellen Linie der Grünen entfernt zu haben. Gleichzeitig machte er deutlich, dass Alexander Schweitzer in Rheinland-Pfalz einen solchen Kurs nicht verfolgen werde. Beck stellt sich voll hinter Schweitzer und setzt alles daran, die SPD-geführte Regierung für eine weitere Amtszeit zu sichern.

Die anstehende Wahl wird entscheiden, ob Schweitzer sein Amt behält oder ob Schnieders CDU die Macht übernimmt. Becks Eingreifen unterstreicht die Spannungen zwischen regionalen und bundesweiten Parteistrategien – die SPD will interne Zerwürfnisse unbedingt vermeiden.

Die Abstimmung am Sonntag wird die politische Richtung Rheinland-Pfalz' für die kommenden Jahre bestimmen. Schweitzers Kampagne, gestützt durch Beck, steht damit in scharfem Kontrast zu Özdemirs jüngster Taktik in Baden-Württemberg. Das Ergebnis wird zeigen, ob die Wähler auf Kontinuität unter der SPD setzen oder einen Wechsel zur CDU-Führung bevorzugen.

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