03 May 2026, 04:07

Sachsen-Anhalts Energieminister fordert Kurswechsel in der Energiepolitik am Tag der Arbeit

Diagramm, das die erneuerbare Stromerzeugung nach Brennstoffart von 2000 bis 2040 im Referenzszenario zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Sachsen-Anhalts Energieminister fordert Kurswechsel in der Energiepolitik am Tag der Arbeit

Am Tag der Arbeit sprach sich Sachsens-Anhalts Energieminister Prof. Dr. Armin Willingmann für die Belange der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im gesamten Bundesland aus. Gleichzeitig thematisierte er die drängenden Herausforderungen durch steigende Energiepreise und deren Auswirkungen auf Arbeitsplätze und Unternehmen. In seinen Äußerungen forderte er dringende Kurskorrekturen in der deutschen Energiestrategie.

Willingmann betonte die Belastung durch explodierende Öl- und Gaspreise für Haushalte und Betriebe alike. Er warnte, dass diese Kosten Arbeitsplätze und die wirtschaftliche Stabilität in Sachsen-Anhalt gefährdeten. Um die Krise zu bewältigen, rief er Bundeswirtschaftsministerin Katerina Reiche auf, die nationale Energiepolitik zu überarbeiten – und verwies dabei auf die Iran-Krise als zentralen Preistreiber.

Der Minister wies Vorwürfe zurück, wonach die Arbeitnehmer selbst für die wirtschaftlichen Schwierigkeiten verantwortlich seien. Stattdessen verteidigte er flexible Arbeitsmodelle wie Homeoffice und Teilzeit als notwendig für eine ausgewogene Arbeitswelt. Sein Fokus lag auf der Notwendigkeit bezahlbarer und verlässlicher Energie, um Wachstum und Beschäftigung zu sichern.

Willingmann unterstrich, dass der Ausbau erneuerbarer Energien, die Modernisierung der Stromnetze und der Ausbau von Speicherkapazitäten entscheidende Schritte seien. Sachsen-Anhalt, bereits Vorreiter in Sachen Erneuerbare, hat in diesem Sektor bereits über 20.000 neue Arbeitsplätze geschaffen. Zudem forderte der Minister mehr Innovation in der Automobil- und Chemieindustrie, um bestehende Jobs zu schützen.

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Langfristiger Erfolg hänge laut Willingmann von der Innovationsfähigkeit und Resilienz des Landes ab. Durch die Beibehaltung seiner Führungsrolle bei den Erneuerbaren könne Sachsen-Anhalt weiterhin Unternehmen anziehen und Arbeitsplätze für die Zukunft sichern.

Kernpunkte seiner Vorschläge sind der Ausbau der Erneuerbaren, der Netzausbau und Energiespeicherlösungen, um die aktuelle Krise abzumildern. Zudem betonte er die Bedeutung von Innovationen in Schlüsselsektoren, um Beschäftigung zu erhalten. Die fortschrittliche Rolle des Landes bei den Erneuerbaren bleibt ein zentraler Baustein seiner Wirtschaftsstrategie.

Quelle