20 March 2026, 18:08

Tankstellenmitarbeiter stiehlt 1,47 Mio. Euro Lottogewinn – und scheitert kläglich

Schwarze und weiße Zeitungsanzeige für ein Lotterielos mit zahlreichen Zahlen und Text

Lotterie-Betrug: Tankwart verbirgt Kunden-Millionengewinn - Gewinn verloren - Tankstellenmitarbeiter stiehlt 1,47 Mio. Euro Lottogewinn – und scheitert kläglich

Ein Tankstellenmitarbeiter in Deutschland ist wegen Betrugs verurteilt worden, nachdem er versucht hatte, den 1,477.777-Euro-Lottogewinn eines Kunden zu stehlen. Bei dem Vorfall handelte es sich um einen Gewinnschein der Spiel-77-Ziehung 2024, den der Angestellte versteckte, um Monate später selbst den Gewinn einzufordern.

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Der Fall hinterlässt den ursprünglichen Gewinner unentdeckt – und das Vermögen unausbezahlt – da der Schein anonym gespielt wurde und Beweismaterial fehlt.

Der Betrug begann, als der Verkäufer an einer bayerischen Tankstelle heimlich einen Gewinnschein eines Kunden für Spiel 77 einbehielt. Statt ihn dem Besitzer zu übergeben, wartete er ab, um den Schein später selbst einzureichen. Sein Plan scheiterte, weil Lottoscheine eindeutige Registriernummern tragen, die mit dem Verkaufsort verknüpft sind.

Die Behörden deckten die Täuschung auf, als die Beschäftigungsunterlagen des Angestellten ihn mit der Verkaufsstelle verbanden, an der der Schein erstmals gescannt worden war. Ein Gericht sprach ihn des Betrugs schuldig und verhängte eine 15-monatige Bewährungsstrafe.

Der eigentliche Gewinner ist nie aufgetaucht. Überwachungsaufnahmen wurden gelöscht, und der Schein war anonym ohne Registrierung gekauft worden. Da sich der Besitzer nicht nachweisen lässt, bleibt der Gewinn in Höhe von 1,477.777 Euro unausbezahlt und gilt damit als verloren.

Mit dem Bewährungsurteil gegen den Angestellten ist das Verfahren abgeschlossen, doch der Lottogewinn bleibt unerreicht. Ohne den Originalschein oder identifizierbare Unterlagen lässt sich der rechtmäßige Gewinner nicht ermitteln. Die Gelder werden nun gemäß den üblichen Lotto-Regeln für nicht abgeholte Gewinne behandelt.

Quelle