Trump-Foto mit NCAA-Meisterinnen löst Empörung über mangelnde Wertschätzung aus
Mila KleinTrump-Foto mit NCAA-Meisterinnen löst Empörung über mangelnde Wertschätzung aus
Ein Besuch des Frauen-Tennisteams der University of Georgia im Weißen Haus hat für Kontroversen gesorgt, nachdem ein Foto mit Präsident Donald Trump viral ging. Das Bild zeigte die NCAA-Meisterinnen, die von den Trainern und Betreuern fast vollständig verdeckt wurden, während Kritiker monierten, Trump habe sich kaum mit den Spielerinnen selbst beschäftigt.
Die Mannschaft hatte die Einladung nach ihrem Sieg bei der NCAA-Meisterschaft im vergangenen Jahr erhalten. Während des Besuchs posierte das Team für ein Gruppenfoto mit dem Präsidenten. Auf dem Bild dominierten Trump und die männlichen Betreuer den Rahmen, sodass die Spielerinnen weitgehend im Hintergrund blieben.
Nutzer sozialer Medien kritisierten umgehend das Verhalten des Präsidenten. Beobachter wiesen darauf hin, dass Trump den männlichen Trainern und Betreuern die Hand schüttelte, die Sportlerinnen jedoch ignorierte. Die ehemalige Tennislegende Rennae Stubbs, die zeitweise Serena Williams trainierte, kommentierte scharf: "Stellt euch vor, er hätte den Spielerinnen die Hand gegeben – ach nein, hat er ja nicht!"
Auch Martina Navratilova, eine weitere prominente Kritikerin der Trump-Regierung, meldete sich zu Wort: "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte…" Beide Athletinnen hatten sich zuvor bereits gegen die Politik und das Auftreten des Präsidenten ausgesprochen.
Die Empörung unterstreicht die anhaltende Kritik an Trumps Umgang mit Frauen in der Öffentlichkeit. Der Vorfall fügt sich ein in die breitere Debatte über Anerkennung und Respekt für Sportlerinnen. Bisher liegen keine weiteren Stellungnahmen des Teams oder des Weißen Hauses vor.






