24 May 2026, 10:05

Uli Hoeneß greift SPD-Führung in der Regierungskrise scharf an

Hoeneß sieht SPD als Hauptschuldigen in der Bundesregierungs-Krise

Uli Hoeneß greift SPD-Führung in der Regierungskrise scharf an

Der ehemalige Bayern-München-Präsident Uli Hoeneß hat die SPD im Zuge der anhaltenden politischen Krise in Deutschland scharf kritisiert. In jüngsten Stellungnahmen warf er der Parteiführung vor, es versäumt zu haben, die Regierung zu stabilisieren, und warnte vor schweren Folgen, sollte sich die Lage weiter zuspitzen.

Besonders hart ging Hoeneß mit den SPD-Co-Vorsitzenden Lars Klingbeil und Bärbel Bas ins Gericht. Klingbeil werfe er vor, seine eigene Partei nicht unter Kontrolle zu haben, während Bas kaum etwas unternommen habe, um die Blockade zu überwinden. Laut Hoeneß blockiere der linke Flügel der SPD aktiv jeden Fortschritt und vertiefe so die Gräben innerhalb der Koalition.

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Seine Warnungen beschränkten sich jedoch nicht auf innerparteiliche Konflikte. Hoeneß argumentierte, ein Scheitern der aktuellen Regierung könnte der rechtsextremen AfD den Weg an die Macht ebnen – ein Szenario, das er als „absolute Katastrophe“ bezeichnete. Zudem kritisierte er, dass die SPD-Partner von Bundeskanzler Friedrich Merz die eigene Position ihrer Partei nicht verstünden, was die Regierungsarbeit zusätzlich erschwere.

Mit Nachdruck betonte Hoeneß, die SPD trage die Hauptverantwortung für die Instabilität der Bundesregierung. Ohne klarere Führung, so seine Überzeugung, werde sich die politische Lage weiter verschärfen.

Hoeneß’ Äußerungen spiegeln die wachsende Verärgerung über die Rolle der SPD in der Krise wider. Seine Warnungen vor einem möglichen Aufstieg der AfD unterstreichen die Dringlichkeit, die internen Streitigkeiten beizulegen. Das Ergebnis dieser politischen Turbulenzen könnte die deutsche Regierung in den kommenden Monaten grundlegend verändern.

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