Uwe Bolls Citizen Vigilante in Deutschland verboten – Zensur oder Jugendschutz?
Nina MüllerUwe Bolls Citizen Vigilante in Deutschland verboten – Zensur oder Jugendschutz?
Uwe Bolls neuer Film Citizen Vigilante in Deutschland blockiert
Der neue Film von Uwe Boll, Citizen Vigilante, darf in Deutschland nicht veröffentlicht werden. Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) verweigerte eine Altersfreigabe, was einer faktischen Sperre für die Verbreitung über die gängigen Vertriebskanäle gleichkommt. Boll kritisiert die Entscheidung als politisch motiviert.
Der Streifen erzählt die Geschichte von Armie Hammer in der Rolle des Sanders, eines Mannes, der sich nach wachsender Frustration über die steigende Straßenkriminalität zum Selbstjustizler entwickelt. Boll betont, dass die Handlung auf realen Kriminalfällen in Deutschland basiert und Sicherheitsfragen in Europa thematisieren soll. Besonders umstritten ist die Darstellung von Migranten als massenhafte Vergewaltiger – ein Thema, das vor dem Hintergrund der überproportionalen Beteiligung von Ausländern in der Gewaltkriminalitätsstatistik des Landes für Debatten sorgt.
Boll argumentiert, dass die Ablehnung der FSK nicht mit der Gewaltdarstellung zusammenhänge, die er mit etablierten Action-Reihen wie John Wick oder The Equalizer vergleicht – beide in Deutschland ohne Einschränkungen erschienen. Er wirft dem Gremium vor, den Jugendschutz als Vorwand zu nutzen, um einen Film zu unterdrücken, der gängige Meinungen zur Migration infrage stellt. Der Regisseur kritisiert zudem, dass deutsche Institutionen abweichende politische Narrative systematisch an den Rand drängten.
Trotz des Verbots in Deutschland soll Citizen Vigilante am 19. Juni in Nordamerika Premiere feiern. Die Entscheidung der FSK verhindert, dass der Film eine Freigabe ab 18 Jahren oder die Einstufung „Keine Jugendfreigabe“ erhält – und blockiert damit seine Veröffentlichung über konventionelle Plattformen in Deutschland. Boll beharrt darauf, dass es sich um einen Versuch handelt, ein Werk zum Schweigen zu bringen, das die etablierte politische Debatte über Kriminalität und Migration hinterfragt.






