Volkswagen streicht 100.000 Jobs – und schließt vier deutsche Werke
Volkswagen hat Pläne bekannt gegeben, weltweit 100.000 Arbeitsplätze abzubauen – das entspricht etwa 15 Prozent der Belegschaft. Der Schritt erfolgt zu einer Zeit, in der die Automobilbranche vor erheblichen Herausforderungen steht und tausende Beschäftigte bereits von groß angelegten Stellenstreichungen betroffen sind.
Der deutsche Automobilsektor verzeichnet seit Jahren einen deutlichen Rückgang der Beschäftigtenzahlen. Innerhalb der letzten sechs Jahre ist jeder siebte Arbeitsplatz verschwunden. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) warnt vor weiteren Verlusten und prognostiziert bis 2035 einen Rückgang um 225.000 Stellen.
Die von Volkswagen geplanten Kürzungen stehen unabhängig von der VDA-Prognose. Das Unternehmen erwägt zudem die Schließung von vier Werken in Deutschland, darunter Standorte in Hannover, Emden, Zwickau und Neckarsulm.
Die möglichen Werksschließungen und Entlassungen könnten die Geschäftsaktivitäten von Volkswagen grundlegend verändern. Die Stellenabbaupläne des Konzerns würden den ohnehin bereits spürbaren Rückgang in der Branche weiter verstärken. Die VDA-Prognosen deuten darauf hin, dass sich dieser Trend noch weit bis ins nächste Jahrzehnt fortsetzen könnte.
