24 June 2026, 16:04

Wartburgkreis reformiert Krankenhausversorgung mit neuem Strategieplan bis 2026

Landkreisrat adoptiert Strategiepapier für Krankenhäuser in der Wartburg-Region

Wartburgkreis reformiert Krankenhausversorgung mit neuem Strategieplan bis 2026

Der Kreistag des Wartburgkreises hat einen neuen Strategieplan für die Krankenhäuser in der Wartburg-Region verabschiedet. Die Entscheidung fiel während einer Sitzung am Dienstag. Das Ziel des Plans ist es, die medizinische Versorgung der Bevölkerung langfristig, zugänglich und nachhaltig zu sichern.

Ab dem 1. Juli 2026 übernimmt der Wartburgkreis die volle Trägerschaft des St.-Georg-Krankenhauses in Eisenach und führt es als kommunale Einrichtung weiter. Zudem wird das Kreiskrankenhaus Bad Salzungen in die Verantwortung des Landkreises übergehen. Dadurch soll eine engere Zusammenarbeit und eine gemeinsame Strategie zwischen beiden Standorten ermöglicht werden.

Der Plan teilt den Wartburgkreis in eine nördliche und eine südliche Versorgungsregion auf. Jede dieser Regionen erhält ein leistungsstarkes Schwerpunktkrankenhaus als Zentrum. Sowohl das St.-Georg-Krankenhaus als auch das Kreiskrankenhaus Bad Salzungen behalten ihre zentralen Notaufnahmen und fungieren als erweiterte Notfallversorgungsstandorte.

Ein zentraler Bestandteil der Strategie ist die abgestimmte Spezialisierung der beiden Häuser. Dazu gehören der Erhalt und Ausbau zertifizierter Zentren sowie die Stärkung wichtiger Versorgungsbereiche. Der Kreistag hat zudem neue Mitglieder in die Aufsichtsräte der St.-Georg-Krankenhaus Eisenach gGmbH und der GFG gewählt.

Verhandlungen über eine intensivere Zusammenarbeit mit dem Landkreis Schmalkalden-Meiningen laufen bereits. Ziel ist eine bessere Abstimmung der medizinischen Versorgung im gesamten Raum. Die Gewinnung und Bindung von Fachpersonal bleibt eine Priorität, um die langfristige Zukunft der ländlichen Gesundheitsversorgung zu sichern.

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Der neue Plan soll die medizinische Versorgung in der Wartburg-Region stärken. Er sieht eine strukturierte Aufteilung der Versorgungsbereiche, eine gemeinsame Krankenhausführung und eine Konzentration auf spezialisierte Leistungen vor. Die Änderungen treten ab Mitte 2026 in Kraft – die kommunale Trägerschaft des St.-Georg-Krankenhauses markiert dabei einen wichtigen Schritt nach vorn.

Quelle