09 May 2026, 06:09

Werneke warnt vor Sozialkürzungen und Angriffen auf Arbeitnehmerrechte

Schwarz-weiß-Foto einer Gruppe von Menschen, die eine Straße entlang marschieren und ein Banner mit der Aufschrift "Gleiche Rechte Amerika" tragen, mit Gebäuden und Straßenlaternen am Straßenrand.

Werneke warnt vor Sozialkürzungen und Angriffen auf Arbeitnehmerrechte

Frank Werneke, Vorsitzender der Gewerkschaft Verdi, hat vor Plänen gewarnt, Sozialleistungen zu kürzen und Arbeitnehmerrechte zu schwächen. Er warf Teilen der Regierungskoalition vor, den wirtschaftlichen Aufschwung auf Kosten des Schutzes für Beschäftigte vorantreiben zu wollen. Seine Äußerungen fielen im Zusammenhang mit der Ankündigung bevorstehender Proteste gegen geplante Reformen im Gesundheitswesen und anderen Bereichen.

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Werneke kritisierte Arbeitgeberverbände scharf, weil diese zentrale Elemente des Sozialstaats ins Visier nähmen – darunter Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Kündigungsschutz und Sozialleistungen. Solche Kürzungen bezeichnete er als „Fehldiagnose“ und eine Strategie, die ins Leere führe.

Der Gewerkschaftschef nannte dabei explizit Politiker wie Friedrich Merz, Katherina Reiche, Carsten Linnemann und Jens Spahn. Ihnen wirft er vor, eine Politik zu unterstützen, die Arbeitnehmerrechte aushöhle und soziale Absicherungen abbaue.

Trotz seiner Kritik lobte Werneke einige Regierungsmaßnahmen. Als positive Schritte hob er den Sondervermögen-Fonds in Höhe von 500 Milliarden Euro, das Tariftreuegesetz des Bundes sowie die Stabilisierung der Renten bis 2031 hervor. Gleichzeitig betonte er, dass noch mehr getan werden müsse, um Beschäftigte und soziale Dienstleistungen zu schützen.

Werneke steht an der Spitze eines breiten Bündnisses aus Gewerkschaften, Sozialverbänden und Wohlfahrtsorganisationen, das rund 20 Millionen Menschen vertritt. Er kündigte an, in den kommenden Wochen und Monaten weitere Proteste und Aktionen zu bekannt zu geben – insbesondere gegen die geplante Gesundheitsreform.

Die Warnungen des Verdi-Chefs deuten auf wachsenden Widerstand gegen mögliche Sozialkürzungen hin. Sein Bündnis aus Gewerkschaften und Wohlfahrtsverbänden bereitet sich darauf vor, Reformen zu bekämpfen, die den Schutz für Arbeitnehmer schwächen könnten. Nähere Details zu den geplanten Protesten werden in Kürze erwartet.

Quelle