31 March 2026, 08:08

90.000 Euro für mobile Kinderhospize in Rheinland-Pfalz überreicht

Ein Plakat mit einem Kind mit ernster Miene in der Mitte, umgeben von fetter schwarzer Schrift, die lautet: "Jeden Tag rettet Blutspenden Leben."

90.000 Euro für mobile Kinderhospize in Rheinland-Pfalz überreicht

Die Stiftung Rheinland-Pfälzische Lotterie hat 90.000 Euro an mobile Kinder- und Jugendhospizdienste in der Region gespendet. Die Mittel stammen aus der Initiative "Glück für Kinder", einer Kampagne, die Familien mit schwerstkranken Kindern unterstützt. Die Übergabe der Spende erfolgte im Rahmen einer Feier zum Baubeginn eines neuen Kinderhospizes in Trier.

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Die Veranstaltung fand auf dem Petrisberg statt, wo der erste Spatenstich für die neue Hospizeinrichtung gesetzt wurde. Ministerpräsidentin Malu Dreyer betonte bei der Gelegenheit die wichtige Arbeit von Nestwärme, dem örtlichen Kinderhospizverein. Sie unterstrich die Notwendigkeit, Familien zu begleiten, deren Kinder an lebenslimitierenden Erkrankungen leiden.

Vertreter der Lotteriestiftung, Walter Desch und Frank Zwanziger, überreichten einen Scheck über 15.000 Euro an Nestwärme. Die Spende nahmen Elisabeth Schuh und Petra Moske, die Leiterinnen der Organisation, entgegen. Die Initiative "Glück für Kinder", die unter der Schirmherrschaft von Dreyer steht, fördert mobile Hospizbetreuung und schafft besondere Erlebnisse für Kinder mit begrenzter Lebenserwartung.

Mobile Kinder- und Jugendhospize bieten in ganz Rheinland-Pfalz spezialisierte Unterstützung für betroffene Familien. Sie leisten medizinische, emotionale und praktische Hilfe, damit kranke Kinder möglichst viel Zeit zu Hause verbringen können. Ziel der Initiative ist es, Familien zu entlasten und den jungen Patientinnen und Patienten Momente der Freude zu schenken.

Die Spende von 90.000 Euro kommt direkt den mobilen Hospizdiensten von Nestwärme in Trier zugute. Die Gelder sollen die Betreuung von Kindern mit lebenslimitierenden Erkrankungen und ihren Familien ausbauen. Die neue Hospizeinrichtung auf dem Petrisberg ist ein weiterer Schritt zur Stärkung der lokalen Unterstützungsstrukturen.

Quelle