Briefwahl in Neuwied: Technische Panne verzögert Ausgabe der Unterlagen
Nina MüllerBriefwahl in Neuwied: Technische Panne verzögert Ausgabe der Unterlagen
Briefwahlbüro in Neuwied eröffnet – technischer Fehler verzögert Ausgabe der Unterlagen
Am 6. Mai hat das Briefwahlbüro in Neuwied seine Türen geöffnet und ermöglicht es Bürgern, für die Europawahl am 9. Juni Briefwahlunterlagen zu beantragen und abzuholen. Doch ein Schreibfehler in den Unterlagen führte zu Verzögerungen, sodass fast 100 Wähler am ersten Tag ohne ihre Dokumente blieben.
Bürgermeister Jan Einig eröffnete offiziell die Stelle in der Heddesdorfer Straße 33. Das Team unter der Leitung von Sven Stühn und Peter Dürksen sah sich sofort mit einem Rückstau konfrontiert: Rund 11.000 Anträge waren eingegangen, davon zunächst über 5.000 un bearbeitet.
Mittlerweile wurden mehr als 7.000 Anträge abgearbeitet, und das Team strebt an, den Rest bis Ende der Woche zu erledigen. Wähler können Briefwahlunterlagen weiterhin online unter www.neuwied.de/briefwahl beantragen oder persönlich im Büro abholen.
Stand 31. März 2026 liegen noch keine offiziellen Zahlen zur Gesamtzahl der beantragten Briefwahlunterlagen vor – auch Vergleiche zu früheren Wahlen fehlen. Solche Daten werden von den kommunalen Wahlämtern in der Regel erst kurz vor größeren Wahlen wie der Bundestagswahl 2025 veröffentlicht.
Das Briefwahlteam arbeitet weiterhin mit Hochdruck daran, alle Anträge zu bearbeiten, damit alle Wahlberechtigten ihre Unterlagen rechtzeitig erhalten. Betroffene, deren Antrag durch die anfängliche Verzögerung betroffen war, können ihre Stimmen bis zur Wahl am 9. Juni noch im Büro abholen.






