23 March 2026, 22:13

CDU holt beide Direktmandate in Koblenz – SPD verliert stark, AfD legt zu

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CDU holt beide Direktmandate in Koblenz – SPD verliert stark, AfD legt zu

Bei der Landtagswahl 2026 in Rheinland-Pfalz hat die CDU beide Direktmandate in Koblenz gewonnen. Die landesweite Wahlbeteiligung lag bei 68,5 % – ein Anstieg gegenüber den 64,3 % von 2021, aber noch unter den 70,4 % aus dem Jahr 2016. Gleichzeitig verzeichnete die SPD in beiden Wahlkreisen deutliche Verluste, während die AfD erhebliche Zugewinne verbuchen konnte.

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Im Wahlkreis 8 (Koblenz/Lahnstein) sicherte sich der CDU-Kandidat Andreas Birtel das Direktmandat mit 33,6 % der Erststimmen. Die Partei führte dort auch bei den Zweitstimmen und legte um 4,5 Prozentpunkte auf 32,8 % zu. Die SPD verlor in diesem Gebiet stark an Unterstützung und stürzte um 9,9 Punkte auf 28,1 % ab. Die AfD machte hingegen deutliche Fortschritte und stieg um 8,7 Punkte auf 15,0 %.

Die Wahlbeteiligung in Koblenz war zwischen 2006 und 2016 um 13,7 Prozentpunkte gestiegen, doch 2021 gab es einen Rückgang um 6,4 Punkte. Die landesweiten Zahlen für 2026 zeigen eine leichte Erholung, wobei die genauen Werte für Koblenz noch nicht vorliegen.

Im Wahlkreis 9 (Koblenz) holte der CDU-Politiker Philip Rünz das Direktmandat mit 29,8 % der Erststimmen. Auch bei den Zweitstimmen legte die Partei um 2,8 Punkte auf 30,2 % zu. Die SPD erlitt hier besonders schwere Verluste und fiel von 31,3 % auf 25,2 %. Die AfD verdoppelte nahezu ihre Unterstützung und sprang von 5,9 % auf 13,2 %, während die Linke 4,9 Punkte hinzugewann und auf 8,3 % kam.

Die CDU hält nun beide Koblenzer Wahlkreise und festigt damit ihre Position in der Region. Der Rückgang der SPD steht im Kontrast zum wachsenden Einfluss der AfD, insbesondere im Wahlkreis 9. Landesweit stieg die Wahlbeteiligung im Vergleich zu 2021, erreichte aber noch nicht wieder das Niveau von 2016.

Quelle