Paul Wanner wechselt die Nationalmannschaft und spielt künftig für Österreich
Mila KleinPaul Wanner wechselt die Nationalmannschaft und spielt künftig für Österreich
Paul Wanner, das aufstrebende Fußballtalent, wechselt die Nationalmannschaft und spielt künftig für Österreich
Der 21-jährige Paul Wanner, geboren in Dornbirn als Sohn eines deutschen Vaters und einer österreichischen Mutter, hat sich im März 2026 entschieden, künftig für die österreichische Nationalmannschaft aufzulaufen. Der Wechsel folgt auf eine erfolgreiche Karriere in deutschen Jugendteams, darunter ein Aufgebot für die U21 im Oktober 2025.
Wanner wuchs in Amtzell, Oberschwaben, nur wenige Kilometer von der österreichischen Grenze entfernt, auf. Mit 13 Jahren wechselte er in die Jugendakademie des FC Bayern München, wo er sich zu einem vielversprechenden offensiven Mittelfeldspieler entwickelte. Seine bevorzugte Position ist die des klassischen "Zehners" – eine Rolle, in der er sich in Jugendwettbewerben besonders auszeichnete.
Schon im November 2021 hatte Julian Nagelsmann überlegt, ihn für die deutsche A-Nationalmannschaft zu nominieren. Wanner lehnte das Angebot jedoch ab und entschied sich später für Österreich. Eine Schlüsselrolle bei diesem Wechsel spielte Ralf Rangnick, der österreichische Nationaltrainer, der ihn von dem Schritt überzeugte.
Die Entscheidung war weniger taktisch als vielmehr persönlich motiviert. Besonders seine österreichischen Großeltern freuten sich über seinen Entschluss, den er Anfang 2026 endgültig besiegelte. Sein ehemaliger U21-Trainer Antonio Di Salvo respektierte den Wechsel, bedauerte aber den Verlust eines so begabten Spielers. Wanner hofft nun, dass Rangnick auch über die anstehende Weltmeisterschaft hinaus Österreichs Trainer bleibt.
Spekulationen, sein Wechsel diene vor allem der WM-Teilnahme, wies er zurück. Sein Aufstieg durch die deutschen Jugendmannschaften blieb davon unberührt, und er verließ den Deutschen Fußball-Bund (DFB) in gutem Einvernehmen.
Wanners internationale Zukunft liegt nun bei Österreich, wo er sich als Leistungsträger etablieren will. Seine österreichischen Wurzeln und Rangnicks Einfluss waren entscheidend für die Entscheidung. Die nächste Herausforderung für den Mittelfeldspieler wird sein, sich in der A-Nationalmannschaft zu beweisen.






